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Verdacht gegen Jösten noch immer im Raum

Klaus Dieter Jösten

Hameln (CK). Die im Raum stehenden Vorwürfe der Kirche gegen Klaus-Dieter Jösten, den suspendierten Leiter der Jugendwerkstat Hameln, sind nach wie vor nicht aufgeklärt. Zwar hatte die evangelisch-lutherische Landeskirche Hannover angekündigt, gestern alle Fakten auf den Tisch zu legen, doch dieser Zeitplan war nach Auskunft von Pressesprecher Dr. Johannes Neukirch „offenbar voreilig“. „Wir müssen uns durch einen Berg von Akten wühlen“, wirbt Neukirch um Verständnis für die Verzögerung.

Der Vorstand des Kirchenkreises Hameln-Pyrmont hatte in seiner Sitzung am Montagabend den Zwischenbericht der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Confidaris AG über „finanzielle Unregelmäßigkeiten“ in der Jugendwerkstatt beraten. „Es besteht nach wie vor der Verdacht von Pflichtverletzungen gegenüber dem Leiter der Jugendwerkstatt, Herrn Klaus-Dieter Jösten“, so die Landeskirche gestern in einer Presseerklärung. „Für uns steht die Aufklärung der Sachverhalte im Vordergrund, und wir werden keine vorschnelle Entscheidung treffen.

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