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Vandalismus: Kinder brechen in Schule ein

Bad Münder. Die Polizei hat die Zerstörungen an dem ehemaligen Hinrich-Wilhelm-Kopf-Schulgebäude an der Wallstraße von April aufgeklärt. Zwei Jungen sind dafür verantwortlich, zum Tatzeitpunkt im April 13 und 15 Jahre alt.

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Mit Steinen und einem Gullideckel hatten sie auf der Schulhofseite mehrere Scheiben eingeworfen und eingeschlagen – und dabei großen Schaden verursacht. „Mindestens 3000 Euro“, so die Schätzung der Polizei im April. Zu den jungen Tätern führten jetzt Befragungen und Ermittlungen, erklärt Hauptkommissar Michael Rohde – und mit den Vorwürfen konfrontiert, räumten die beiden Jugendlichen ein, für die Beschädigungen verantwortlich zu sein. „Auch wenn einer der Jungen noch nicht strafmündig war, so müssen sie sich doch für ihre Taten verantworten“, sagt Rohde. Im Klartext: Die beiden Jugendlichen müssen für den Schaden aufkommen.

Das trifft auch auf die noch deutlich jüngeren Täter und ihre Eltern zu, die für die jüngsten Vandalismusschäden am ehemaligen Schulgebäude verantwortlich sind. Den Mitarbeitern eines Hausmeisterservice war ein Einbruch in das Schulgebäude aufgefallen – die Täter hatten ein Fenster eingeschlagen und waren eingestiegen. Eine Woche später erneut ein Einbruch. Die Polizei stellte dann fest, dass die jungen Täter eine Tür durch ein Holzstück so manipuliert hatten, dass sie sie jederzeit öffnen konnten. Im Gebäude zerstörten die Täter Musikinstrumente, leerten zwei Feuerlöscher in die Räume und beschädigten verschiedene Gegenstände. Auf die Spur der Täter kam die Polizei durch die Unterstützung von Lehrern – die Schüler im Alter von neun bis elf Jahre hatten in der Schule mit ihren Einbrüchen geprahlt. „Es sind erhebliche Schäden entstanden“, sagt Rohde. Er weist darauf hin, dass bereits das Betreten des umzäunten Schulgeländes als Hausfriedensbruch gewertet werden muss. Mit den drei jungen Tätern waren auch andere Schüler im Gebäude.jhr

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