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Wandverkleidung in der Liekweger Turnhalle löst sich ab / Fachausschuss soll sich kümmern / Verkleidung muss federn

Unfallgefahr erkannt: TSV wünscht sich neuen Teppich

Liekwegen (gus). Der TSV Liekwegen wünscht sich eine neue Wandverkleidung für die Turnhalle an der Schulstraße. Der Kultur- und Sportausschuss der Gemeinde Nienstädt will sich die Sache einmal genauer ansehen.

TSV-Pressesprecher Torsten Brüggemann nutzte die Bürgerfragestunde der jüngsten Ratssitzung, um sich zum Thema zu äußern. Es sei zu begrüßen, dass die Gemeinde die energetische Sanierung der Halle angeschoben hat. „Aber es ist auch noch vieles im Inneren zu tun.“

Der Wandbehang löse sich ab, woraus Unfallgefahr resultiere, wenn Kinder mit den Füßen am Teppich hängen bleiben. In Zugangsbereichen riesele Stoff des Teppichs laut Brüggemann herunter, wenn die Türen geschlossen würden.

„Eine Reinigung“, so die Befürchtung des TSV-Sprechers, „könnte bewirken, dass sich der Teppich komplett von der Wand löst.“ Einige Kinder seien nun mal so verspielt, dass sie sich einen Spaß daraus machen, den Teppich stückweise abzureißen, erklärte Brüggemann einen Grund für den Zustand der Wandverkleidung.

Der TSV-Pressewart schloss mit der Bitte, einen neuen Teppich anzubringen, wo doch ohnehin Arbeiten an der Halle geplant sind. Gemeindedirektor Rolf Harmening räumte ein, dass der Teppich bei der bislang letzten Generalüberholung vor 20 Jahren angebracht wurde. Aber: „Eigentlich ist nicht geplant, ihn zu erneuern“, so Harmening.

Der Gemeindedirektor schlug vor, dass sich der Sport- und Kulturausschuss mit der Materie befasst. Es sei nicht ausgeschlossen, einen neuen Teppich anzubringen. Dies müsste allerdings in den Haushaltsplan für das Jahr 2011 aufgenommen werden.

Petra Ritter (CDU) erkundigte sich, ob ein Spezialteppich nötig ist. Harmening meinte, ein normaler Teppich genüge. „Dieser muss aber Sportler abfedern, wenn sie gegen die Wand stoßen.“ Dies sei der Sinn dieser Form der Verkleidung.

Christiane Reckmann (SPD) wand ein, dass solche Anliegen besser in der eigens für Vereinswünsche einberufenen Sitzung vorzutragen sind. Diese war im November. Dort sollte der Vorsitzende sprechen, sodass deutlich würde, dass auch wirklich der Wunsch des gesamten Vereins, nicht nur der einer Sparte zum Ausdruck kommt.

Brüggemann hielt dem entgegen, dass der TSV-Vorsitzende Andreas Baar den Termin der Ratssitzung nicht wahrnehmen konnte. Er selbst sei als Pressesprecher damit beauftragt, das Anliegen kundzutun.

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