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Knapper 83:82-Heimsiegüber MTV Stolzenau

TV Bergkrug wieder mit einem Herzschlagfinale

Basketball (rh). Das hat schon fast Tradition: Der TV Bergkrug spannt seine Fans bei Heimspielen konsequent auf die Folter. Außer beim Sieg über den CVJM Hannover gewannen die Helpsener in allen ihren Heimspielen hauchdünn und nach regelrechten Krimis. So war es auch am Samstag wieder beim 83:82-Erfolg gegen den MTV Stolzenau. Die erwarteten Niederlagen gab es für die Schaumburger Damenteams in der Bezirksoberliga. Sowohl Lindhorst als auch die SG Bückeburg/Rusbend verloren ihre Spiele.

Bezirksoberliga Herren: TV Bergkrug - MTV Stolzenau 83:82 (45:39). Man könnte meinen, sie legen es darauf an, die Basketballer des TV Bergkrug. Ohne ein Herzschlagfinale beenden sie keines ihrer Heimspiele. Da war es auch völlig bedeutungslos, dass die Mannschaft bereits nach drei Minuten mit 12:2 und nach zehn Minuten mit 26:14 führte. Im zweiten Viertel kam dann der MTV, der nur mit sieben Spielern agieren konnte und überwiegend mit Distanzwürfen zurück ins Spiel fand. Nach dem Seitenwechsel schien sich der TVB wieder gefangen zu haben und spielte jetzt seine Angriffe überlegt und konzentriert aus. Sechs Minuten vor dem Ende sah beim Stande von 80:63 alles nach einem sicheren Erfolg aus. Doch diese sechs Minuten hatten es in sich. Trotz allen Bemühens brachten die Gastgeber in dieser Zeit nur magere drei Punkte zustande. Mit viel Glück rettete der TVB einen hauchdünnen Vorsprung ins Ziel. TVB: Feldmann 25, Brinkmann 5, Nico Busche 9, Dennis Busche 11, Metschke 10, Wiegand 6, Redeker 5, Werner 12, Sebastian Rösler. Bezirksoberliga Damen: TSV Neustadt - SG Bückeburg/Rusbend 80:57 (40:30). Früher einmal beim TKH in der Regionalliga, jetzt nur noch Basketball zum Spaß: Die türkische Auswahlspielerin Sahin "erschoss" die SG mit ihren zehn Treffern von jenseits der Dreipunktelinie. Da halfen alle taktischen Umstellungen in der Abwehr und alle Dopplungsversuche nichts. Jeden freien Zentimeter nutzte die Ausnahmespielerin sofort zu ihren "tödlichen Distanzwürfen" und die SG hatte keine Chance zur Gegenwehr. Trotzdem versuchte die Mannschaft ihrerseits ebenfalls im Angriff erfolgreich zu punkten. Doch gerade den Jugendspielrinnen der SG sah man, dass sie 24 Stunden vorher ein schweres Spiel gegen den TK Hannover zu absolvieren hatten. Näher als zehn Punkte kam die SG an den TSV nicht mehr heran. SG: Büsking 10, Diester 5, Fischer 5, Alexandra Keich 6, Franziska Keich 12, Otto, Pagel 4, Redeker 15. TuS Lindhorst - TuS Bothfeld 40:57 (18:30). Ohne ihre etatmäßige Anspielerin Caroline Dudek und zwei weiteren Stammkräften befürchteten die Lindhorster Damen eine Deklassierung. Doch trotz der am Ende stehenden verdienten Niederlage, lieferte die Mannschaft ein erfrischendes Spiel ab. Merle Hasemann auf der Position eins vertrat Dudek sehr gut und Vanessa Jackson war im Angriff stets gefährlich. Das ging beim TuS gut, so lange die Kräfte der dezimierten Mannschaft reichten. Die letzten Körbe der Bothfelder gegen eine ausgepumpte Lindhorster Mannschaft verfälschen das Ergebnis etwas. Dennoch, der Sieg der Gäste war verdient. TuS: Gallus 1, Julia Hartmann, Jackson 28, Hasemann 1, Stange 4, Hahmann, Graf 6.

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