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Vorstand glaubt an den Aufstieg des TuS Hessisch Oldendorf

TuS-Vorsitzender Bernd Wisniewski fordert geschlossenes Auftreten

Fußball (de). "Leider gibt es in dieser Stadt immer noch Mitbürger, die den TuS Hessisch Oldendorf lieber am Abgrund sehen möchten, als den Aufwärtstrend aktiv zu unterstützen. Der Vorstand des Vereins glaubt fest an die Herrenmannschaft und ist sich sicher, dass sie es auch schafft, wieder aufzusteigen. Das Zeug dafür hat das Team, wie es bereits vielfach bewiesen wurde. Es muss wieder eine Selbstverständlichkeit werden, Mitglied in diesem traditionsreichen Verein zu sein." Diese Erklärung gab TuS-Vorsitzender Bernd Wisniewski bei einem adventlichen Beisammensein der Herrenmannschaft ab.

Engagiert für den TuS: Anke Moebes (v.l.), Nicole Jahns, Vorsitz

Er machte dabei keinen Hehl daraus, dass die Finanzlage immer noch Kopfschmerzen bereitet, zumal es weiterhin Forderungen gibt, von denen der jetzige Vorstand erst kurzfristig etwas erfahren hat. Zusätzliche Kosten entstehen außerdem durch Einbrüche und Vandalismus, die so nicht erwartet wurden. Wisniewski sprach davon, dass der TuS jährlich rund 15.000 Euro benötigt, um den Spielbetrieb sicherstellen zu können. Verluste sind für den Vorsitzenden absolut tabu, mit ihm ist eine Negativbilanz undenkbar. Vorteile, wie sie in der Vergangenheit im Herrenbereich akzeptiert wurden, erfolgten "ohne Maß, ohne Sinn und Verstand", sagte Wisniewski. Kritisch betrachte er auch den Umbau des Vereinsheims, der nicht ganz den Vorgaben der Baugenehmigung gerecht wird. Die daraus resultierenden Konsequenzen ließ er offen. Beim TuS ist man sich sicher, dass nur ein geschlossenes Auftreten die Chance hat, die Entwicklung positiv zu gestalten. In diesem Zusammenhang würdigte er das Engagement von Nicole und Jessica Jahns, Christine Wisniewski und Anke Moebes, die er als die guten TuS-Feen bezeichnete und die für ein Buffet gesorgt hatten, das großen Zuspruch fand. Bei allem Engagement für den Herrenbereich darf aber die Nachwuchsarbeit nicht unbeachtet bleiben. Derzeit fünf Jugendmannschaften können in diesem Bemühen nur ein Anfang sein. Wisniewski sah die Nachwuchsförderung bei Stephan Scheling in besten Händen, der die Jugendarbeit aktiv auch im Vereinsvorstand vertritt.

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