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TV Bergkrug enttäuscht keineswegs im Derby / SG Rusbend/Bückeburg quält sich zum 64:55-Erfolg

TuS Lindhorst nach Blitzstart zum 103:80-Sieg

Basketball (rh). Deutlicher als erwartet setzte sich der TuS Jahn Lindhorst in eigener Halle gegen den TV Bergkrug durch. Entscheidend für den Lindhorster Erfolg war eine starke Leistung im ersten Viertel. Zu ihrem ersten Saisonsieg kamen die TuS-Damen. Sie besiegten den Tabellenletzten Hoya mit 52:36. Die hoch favorisierten Damen der SG Rusbend/Bückeburg hatten bei ihrem Auswärtssieg in Sulingen mehr Mühe als erwartet-

Der Lindhorster Lars Schierhorn (l.) wird von Oliver Feldmann st

Bezirksoberliga Herren: TuS Lindhorst - TV Bergkrug 103:80 (48:34). Mit einem Blitzstartüberraschte der TuS den TV Bergkrug im ersten Schaumburg-Derby seit drei Jahren. Bereits nach fünf Minuten lagen die Lindhorster mit 20:7 vorn, nach dem ersten Viertel schließlich mit 30:14. Entscheidend in dieser Auftaktphase war, dass die Lindhorster Distanzwürfe (jeweils zwei Dreier von LarsSchierhorn und Heinrich Gerhardt) fast alle ihr Ziel fanden, während beim TVB die Justierung doch noch erheblich zu wünschen übrig ließ. Nach 15 Minuten war dann auch der TVB im Spiel. Jetzt wurden die Angriffe konsequent ausgespielt und überwiegend durch Sebastian Schmidt oder Sven Busche sicher abgeschlossen. Lindhorst verlor in den letzten vier Minuten des zweiten Viertels vorübergehend den Faden und so ging dieser Spielabschnitt mit 20:18 an den TVB. Ausgeglichen blieb es auch nach der Pause. Während Lindhorst jetzt vorwiegend über die Center Sebastian Glänzer und Alexander Weinert punktete, war es beim TVB immer wieder der agile Sven Busche, der dagegen hielt. Wenig Glück mit seinen Dreierversuchen hatte dagegen Sebastian Rösler. Der seit Ende des ersten Viertels relativ konstante Vorsprung des TuS (zwischen 12 und 15 Punkten) wuchs dann durch zwei starke Schlussminuten der Hausherren doch noch auf 23 Punkte an. Lindhorst bleibt auch im sechsten Spiel ungeschlagen und ist zusammen mit den Hannover Korbjägern noch verlustpunktfrei an der Tabellenspitze. Jetzt allerdings hat der TuS innerhalb von acht Tagen die Spitzenteams Hannover Korbjäger und den UBC Hannover als Gegner. Für den TVB, der auch in diesem Derby keineswegs enttäuschte, wird es allmählich Zeit, zu punkten. Noch allerdings ist der Abstand zum Mittelfeld nicht beängstigend groß. TuS: Victor Burhanau 6, Oleg Burhanau 9, Weinert 12, Gerhardt 19, Herber 1, Hamann 13, Sädtler 8, Glänzer 16, Schierhorn 14. TVB: Schmidt 18, Feldmann 4, Stahlhut 12, Nico Busche 1, Heckmann, Dennis Busche 13, Rösler 11, Badtke 2, Redeker 3, Sven Busche 14. Bezirksoberliga Damen: TuS Lindhorst - RV Hoya 52:36 (26:17). Das konnte man nach der guten Leistung und dem unglücklich nach Verlängerung in Stolzenau verlorenem Spiel fast erwarten: Gegen den Tabellenletzten RV Hoya schafften die TuS-Frauen endlich ihren ersten Saisonsieg. Wie in Stolzenau, so begann die Mannschaft, die ohne Victoria Graf (30 Punkte in Stolzenau) antreten musste, auch gegen Hoya hellwach und sehr konzentriert. Mit 15:6 sicherten sich die TuS-Frauen das erste Viertel. Nach einem 11:11 im zweiten Spielabschnitt konnte Lindhorst nach der Halbzeitpause noch einmal zulegen. Am deutlichen 20:5 im dritten Viertel waren fast alle Spielerinnen mit Punkten beteiligt. Angesichts des sicheren Erfolges wurde im vierten Abschnitt dann viel zu leichtsinnig agiert. Doch trotz des 29:26 in dieser Periode hatte der RV Hoya in diesem Spiel nie eine echte Siegchance. TuS: Irina Graf 6, Bengsch 2, Gallus 8, Krasnici 10, Lindenberg 4, Hasemann 4, Julia Hartmann 9, Fischer, Dudek 9, Lükmeier. TuS Sulingen II - SG Rusbend/Bückeburg 55:64 (29:41). "Das war wohl das schlechteste Spiel meiner Mannschaft, seit ich Trainer bin", resümierte SG-Coach Christian März enttäuscht nach dem katastrophalen Auftreten seiner Damen beim Tabellenvorletzten in Sulingen. Da klappte einfach überhaupt nichts. Es halfen weder "predigten" des Trainers in den Auszeiten noch Anweisungen ins Spielfeld hinein. Die Leistung der Mannschaft blieb konfus und absolut unerklärlich. Dass das alles am Ende doch zu einem nie gefährdeten Sieg reichte, lag einfach nur an der fehlenden Klasse der Gegnerinnen. Als Entschuldigung lässt der Trainer auch nicht gelten, dass vier Stammspielrinnen zu Hause gelassen worden waren. "Die, die dabei waren haben alle noch genügend Klasse, umso eine Mannschaft locker an die Wand zu spielen", erklärt März. SG: Alija 23, Jackson 14, Köse 14, Otto 6, Dietrich 4, Büsking 2, Plass.

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