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TSC Fischbeck 4:1-Derbysieger in Rohden

Fußball (de). Ob es für den VfB Hemeringen noch eine Chance gibt, sich aus dem Keller der Kreisliga im NFV-Kreis Hameln-Pyrmont nach oben zu arbeiten? Nach der neuerlichen 0:5-Pleite in Emmerthal muss das zumindest fraglich erscheinen. Zu Siegen kamen der SV Lachem-Haverbeck sowie der TSC Fischbeck, der das Lokalderbybeim TuS Rohden-Segelhorst erfolgreich beendete.

Rohden-Segelhorst - Fischbeck 1:4. Bevor der TuS so richtig ins Spiel fand, stand es bereits nach Treffern von Jaroslav Datta in der zwölften und Henrik Sagebiel in der 13. Minute 2:0 für die Gäste. Danach knickte Andre Glanz im gegnerischen Strafraum um, was ihm als Schwalbe ausgelegt und mit Gelb-Rot geahndet wurde. Als Raphael Pasternak auf den anschwellenden Knöchel seines Mitspielers hinwies, zog der Schiedsrichter den Roten Karton. Durch diese personelle Schwächung konnte es der TuS Rohden-Segelhorst nicht verhindern, dass in der 40. Minute das 3:0 für Fischbeck durch Tim Meyer fiel. Nico Klatt verkürzte mit dem Halbzeitpfiff auf 3:1, als dann aber Christian Bruns in der 53. Minute zum 4:1 erfolgreich war, war die Partie gelaufen und der TuS fand sich mit der Niederlage ab. Emmerthal - Hemeringen 5:0. Bereits am Sonnabend musste der Tabellenletzte aus Hemeringen eine weitere bittere Niederlage hinnehmen, die in ihrer Deutlichkeit nichts zu wünschen übrig ließ. Wenn sich beim VfB nicht schnellstens etwas ändert, dürfte der Abstieg fast schon so gut wie sicher sein. Trainer Thilo Klotz ist zwar immer wieder bemüht, sein Team auf den Gegner einzustellen, nur wird seine Marschrichtung leider immer wieder durchkreuzt, sodass es zu Niederlagen kommt, die nicht eingeplant sind. Lachem-Haverbeck - Bisperode 2:1. Wenn die Gäste aus Bisperode auch fast pausenlos drängten, so ließ sich der SV Lachem-Haverbeck nicht aus dem Konzept bringen und ging nach zehn Minuten in Führung, als Mohammed Sen einen Foulelfmeter sicher zum 1:0 verwandelte. In der 37. Minute gelang den Gästen der erste gefährliche Torschuss, den Lachems Keeper aber gekonnt unschädlich machte. Der Ausgleichstreffer zum 1:1 fiel in der 50. Minute durch Krikunenko. Nachdem Bujamin Kiki in der 62. Minute Gelb-Rot gesehen hatte, war Hakan Avci nur drei Minuten später zum Endstand von 2:1 erfolgreich. In der 86. und 90. Minute stand der Sieg noch einmal auf Messers Schneide. Der TSV Bisperode hatte aber zunächst mit einem Lattenknaller Pech und danach auch noch mit einem Pfostentreffer.

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