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Umfrage am Tag danach - fast alle einer Meinung / Größte Fahne Schaumburgs weht in Hohnhorst

Trotz WM-Schock: Die Fahnen bleiben hängen!

Landkreis (la). Der Traum vom WM-Finale ist ausgeträumt. Bleiben die Fahnen und die gute Stimmung trotzdem? Antworten aus einer Blitz umfrage: "Wir sind traurig, aber wir schauen auch die weiteren Spiele", sagen Hubertus von Meien (13) und Johannes Loock (12) aus Rinteln, die auch gestern noch Schwarz-Rot-Gold auf der Haut trugen.

Schaumburgs wohl größte Deutschland-Fahne hängt in der Gemeinde

Anders sieht das Günther Bevermeier (65), Rentner aus Barntrup: "Die Euphorie ist vorbei. Jetzt fällt uns wieder auf, dass die Steuern erhöht werden und die Gesundheitsreform Folgen haben wird." "Ich glaube nicht, dass die gute Stimmung bei der derzeitigen Politik anhält", meint Claus Holst (59), Betriebsschlosser aus Rinteln. Die Fahnen bleiben bei ihm zunächst aber hängen. "Die Menschen werden ihre gute Laune noch behalten. Schon weil das Wetter gut ist", sagt Peter Polakovic (74), Rentner aus Stuttgart. "Bei mir bleiben die Fahnen hängen", verspricht Stephanie Knetsch (24), Bürokauffrau aus Rinteln. Jeder habe etwas Positives aus der WM-Zeit mitgenommen. Man sei viel freundschaftlicher und toleranter miteinander umgegangen. "Die Fahnen und die Fröhlichkeit müssen bleiben. Das sind Zeichen für ein völlig neues Selbstbewusstsein", meint Astrid Kielgas (52) Krankenschwester aus Rinteln. "Unsere Fähnchen bleiben bis zum Ende der WM", erklärt Petra Kraus (41), Lehrerin aus Rinteln. Allerdings befürchtet sie, dass in den nächsten Wochen wieder der Neid und das Gegeneinander zunehmen. "Die Euphorie ist nicht mit dem Ausscheiden der Mannschaft vorbei", ist Lars Kölling (35), Sparkassenbetriebswirt aus Rinteln, überzeugt, fürchtet aber, dass die deutsche Mentalität bald wieder Einzug hält. Seine Fahnen bleiben aber noch zwei Wochen an Haus und Auto hängen. "Unser ganzer Balkon hängt voller Fahnen, und die bleiben dort auch mindestens bis zum Finale", sagt Janina Kaufmann (16), Schülerin aus Rinteln. Die Gesellschaft sei durch die WM freundlicher geworden. Dem schloss sich auch Karsten Gappisch (42), Verkäufer aus Rinteln an: "Die Fahnen bleiben, aber die Euphorie wird irgendwann nachlassen."

Stark wie zwei: Michael Moore.
  • Stark wie zwei: Michael Moore.
Hubertus von Meien
  • Hubertus von Meien
Günther Bevermeier
  • Günther Bevermeier
Claus Holst
  • Claus Holst
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Stephanie Knetsch
  • Stephanie Knetsch
Astrid Kielgas
  • Astrid Kielgas
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Lars Kölling
  • Lars Kölling
Stark wie zwei: Michael Moore.
Hubertus von Meien
Günther Bevermeier
Claus Holst
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Stephanie Knetsch
Astrid Kielgas
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Lars Kölling
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