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„Uptodate“-Gottesdienst weckt Sehnsucht / „Playburger“ regen zum Nachdenken an

„Träume erweitern den Horizont“

Sülbeck (svb). Beim Gottes-dienst am 4. Advent ist es in der Sülbecker Kirche nachdenklich und heiter be-schwingt zugleich zugegangen. Die Theatergruppe „Playburger“, das Gesangsensemble „A capella“ und das „Uptodate“-Team der Kirchengemeinde Sülbeck bescherten der Gemeinde einen Gottesdienst der besonderen Art.

Das Ensemble „ A capella“ begleitet den modernen Gottesdienst mit Musik.  Foto: svb

Der Gottesdienst sollte in erster Linie die „Sehnsucht wecken, die in jedem Menschen schlummert“. Manchmal bedarf es dazu jedoch ungewöhnlicher Anregungen und Gesprächspartner.

So wurden in dem Sketch „Traumhafte Begegnungen“ der „Playburger“ zwei Menschen von einem ausgedientenWeihnachtsbaum und einemHandy auf die Realität des Alltags gestoßen. Beide „Ratgeber“, mit den Lebens-umständen ihrer Besitzer besten vertraut, stellten teils unangenehme Fragen nach den Träumen und Berufungen ihrer Besitzer.

Das Fazit der Dialoge lautete: Die Berufung eines jeden Menschen sei, das Geheimnis des Lebens herauszufinden und auszuleben. Weil eine Berufung des männlichen Protagonisten die Liebe war, rang er sich, durch sein Handy ermutigt, sofort zu einem Date mit der weiblichen Darstellerin durch, die er auf der Arbeit schon seit längerem ins Auge gefasst hatte.

Auch die von abwechselnden Lesern vorgetragene Predigt handelte von der Sehnsucht. „Abraham – ein adventlicher Mensch“, hieß es, „brach auf und ging seiner Sehnsucht in fremde Länder nach“. „Man kann nur anfangen, wenn man loslässt“ und loszulassen, um der Sehn-sucht zu folgen, sei für die meisten schwieriger als anzufangen.

„A capella“ sorgte zwischendurch mit Weihnachtsliedern wie „Jingle Bells“, „Halleluja“ und „Go tell it to the mountain“ für eine heitere musikalische Untermalung des Gottesdienstes. Zusätzlich den von der Gemeinde gesungenen Liedern bewies Andreas Kaesler sein Können mit anspruchsvoller Gitarrenmusik.

Um das Thema des Gottesdienstes zu Hause vertiefen zu können und um „den eigenen Stern zu finden“, bekam jeder Besucher eine Sternsucherkarte mit Fragen wie „Wo bist Du ganz Du selbst?“, „Welchem Stern folgst Du?“ und Wo und wie gestaltest Du die Welt?“. Ein Spiegel in der Karte zeigte ein nachdenkliches Gesicht.

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