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Tradition mit Premiere: SPD Bad Münder verteilt Rosen

BAD MÜNDER. Für den frisch gekürten SPD-Ortsvereinsvorsitzenden Daniel Köhler ist es eine Premiere. Der 23-Jährige spricht bei der traditionellen Rosenaktion seiner Partei in der Deister-Süntel-Klinik sein erstes Grußwort. „Es geht dabei nicht um Wahlkampf, sondern um eine 30 Jahre alte Tradition“, erklärt er.

Frisch und farbenfroh: Rita Schalow (von links) nimmt von Juso Patryk Flak und SPD-Bundestagsabgeordneter Gabriele Lösekrug-Möller eine Rose entgegen – genau wie Gerda Holst. Foto: Huppert

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Christoph Huppert Reporter

Dabei geht es um die Aktion am Wochenende nach dem Valentinstag. Gäste und Mitarbeiter der Klinik bekommen von den Sozialdemokraten je eine rotgelbe Blüte – als Dank.

286 rotgelbe Rosen warten darauf, verteilt zu werden. Im Speisesaal der Reha-Klinik hat sich neben der Einrichtungsleiterin Dr. Barbara Koller, dem AWO-GSD-Geschäftsführer Frank Dalljo sowie Chefarzt Dr. Peter Mäckel auch die SPD-Prominenz aus Stadt, Land und Bund eingefunden. Bürgermeister Hartmut Büttner, der neue SPD-Stadtverbandsvorsitzende Uwe Peter Keil, der Landtagsabgeordnete Ulrich Watermann und die scheidende Bundestagsabgeordnete Gabriele Lösekrug-Möller sind gekommen.

Zwischen den einzelnen Musikstücken des münderschen Musikzuges der Freiwilligen Feuerwehr gibt’s zu Kaffee und Kuchen Grußworte. Koller lobt vor allem die Anbindung der Kliniken durch den Bürgerbus; Bürgerbus-Gründungsmitglied Büttner verweist auf „neue Wege“, die sich dadurch auftun, und Lösekrug-Möller gelingt eine bemerkenswerte Werbung für die Kurstadt. „Sehnsucht nach Frühling und Genesung“, so der Tenor ihrer Worte, denen auch die beiden Patientinnen Gerda Holst (77) und die zwei Jahre ältere Rita Schalow gerne zustimmen. Zusammen mit Lösekrug-Möller überreichen Luisa Bosse und Marian Hartmann den beiden Damen als erste die Rosen.

„Rund 90 bis 100 Patienten haben wird momentan“, erklärt Barbara Koller weiter. Auch Frank Dalljo zeigt sich von der Traditionsveranstaltung beeindruckt. „Später geht es dann noch rüber ins Akutkrankenhaus, auch dort werden Rosen verteilt.“

„Wir haben rotgelbe Rosen gewählt“, sagt Ex-Ortsverbandsvorsitzender Swen Fischer, „reines Rot wäre missverständlich.“ Den Gästen gefällt die Aktion. Und Daniel Köhler entspannt sich trotz „leicht mulmigem Gefühl“ schnell, als sein Grußwort mit einem freundlichen Applaus belohnt wird und Büttner ihn mit einem „gut gemacht“ lobt.

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