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Stimmungsreiches Schaffermahl im Ratskeller mit deftigem Grünkohl

Toller Abend im schwarzen Anzug

Stadthagen (sk). Handgemachte Blasmusik der "Deistertaler Musikanten", deftiger Grünkohl mit zünftigen Beilagen, Redebeiträge mit Witz dazu reichlich Schaumburger Bier haben am Sonnabend als äußere Zutaten für ein gelungenes stimmungsreiches Schaffermahl im Ratskeller gesorgt. Die Vorfreude der 320 Schaffer - Bürger der Stadt und geladene Gäste - und gefühlte Gemeinsamkeit schafften die innere Voraussetzung für einen tollen Abend im schwarzen Anzug.

320 Schaffer - Bürger der Stadt und geladene Gäste - füllten den

"Ein Signal der Herzlichkeit und ein Bekenntnis an unserer schöne Stadt", nannte Günther Bartels, Vorsitzender des veranstaltenden Verkehrsvereins, das Traditionsfest vor dem ersten Advent. "Heute die Tassen hoch", forderte Bartels in Richtung Jürgen Johannesdotter, und bot dem Landesbischof Entlastung an: "Die Predigt hält morgen der neue Kohlkönig!" Bürgermeister Bernd Hellmann leistet dem obersten schaumburg-lippischen Kirchenrepräsentanten Abbitte, habe er dessen Amt und Namen doch bei anderer Gelegenheit auf "Landesdotter" verkürzt. Der Bischof nahm es mit Humor. ImÜbrigen: Jürgen Johannesdotter hat das Bartels'sche Angebot sicher nicht in Erwägung gezogen - und auf keiner Kanzel wurde Gerd Hasse gesichtet. Dieser Mann aus Heeßen, gebürtiger Stadthäger und ehemaliger Schützenfestmajor, wurde von Bartels beim Schaffermahl nach minutenlangem Hinauszögern als neuer Kohlkönig bekannt gegeben. "Ich denke, die Überraschung ist perfekt", erklärte Hasse als er unter Applaus der Schaffer das Mikrofon erreichte. Hasseübernahm das Kohlzepter - frisch geerntet aus dem Garten des ehemaligen Verkehrsvereinsvorsitzenden Jan-Dirk Buse - von seinem Amtsvorgänger Holger Schulz. Diesen hatte Bartels mit Lob verabschiedet: "Ein Kohlkönig hält selten seinen Mund - aber immer sein Wort."

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