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Klangschalen untermalen Lesung

Töne hören und spüren

Bückeburg (jaw). Ins "Land des Klangzaubers" entführte Martina Jaekel ihre Zuhörer. Die Heil- und Klangpädagogin stellte jetzt ihr gleichnamiges Buch in der Hofbuchhandlung Frommhold vor. Untermalt wurden ihre fantastischen Kurzgeschichten von den Klängen tibetischer Klangschalen. Die bestehen aus mindestens sieben bis zwölf verschiedenen Metallen und es gibt sie in unterschiedlichen Größen. Je kleiner die Schale ist, desto höher ist ihr Ton.

Ins "Land der Klangschalen" entführte Martina Jaekel. Foto: jaw

Unterstützt wurde Martina Jaekel von ihrer Mutter Helga. Während die Autorin ihre Geschichten las, spielte ihre Mutter auf den Klangschalen. Insgesamt wurden vier Geschichten vorgetragen. Sie handelten von Tieren, die den Zauber der Klangschale entdeckten und spielten in fernöstlichen Ländern. Nicht gelesen sondern mithilfe von zwei Handpuppen frei vorgetragen wurde die dritte Fabel. Die Liebesgeschichte zwischen dem Flussotter Olek und der Schnee-Eule Helga stammte nicht aus dem Buch. Martina Jaekel wuchs mit fantasievollen Märchen auf und begann mit 17 Jahren selbst Gedichte zu schreiben. Seit 1998 beschäftigt sie sich mit den Klangschalen, die zunehmend Bedeutung in der therapeutischen Behandlung gewinnen und auch für Massagen angewandt werden. In den Pausen zwischen den Geschichten gingen die Autorin und ihre Mutter immer wieder durch die Reihen der Zuhörer, um sie die vibrierenden Töne der Klangschalen spüren zu lassen. Töne nicht nur hören sondern auch spüren, lautete die Devise. Die Stühle in der Buchhandlung waren schnell besetzt, sodass noch weitere dazugestellt werden mussten. Viele Zuhörer waren mit der Autorin bekannt, die bis vor kurzem als Erzieherin im Haus des Kindes gearbeitet hat. Das Buch erschien im Peter Hess Verlag und enthält 20 märchenhafte Kurzgeschichten. Illustriert wurden sie von der Künstlerin Anna Rose Avramidis.

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