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Anlage soll im Dezember in Betrieb gehen / Gitterrost als Schutz vor Hochwasser

T-Mobile klärt die letzten Details - 40-Meter-Mast wird im August gebaut

Rinteln (wm). Voraussichtlich im kommenden Monat wird der 40-Meter-Funkmast des Mobilfunkanbieters T-Mobile auf einer Wiese aufgestellt, rund zwanzig Meter vom Doktorseeweg entfernt. Das teilte gestern Maika-Alexander Stangenberg, Pressesprecher bei T-Mobile Deutschland, auf Anfrage mit.

Inzwischen liege die Baugenehmigung vor und man kläre letzte Details der technischen Abwicklung. Die Systemtechnik soll auf einer Gitterrostbühne stehen - Vorsichtsmaßnahme für ein mögliches Hochwasser. Zu dem Antennenmast wird eine Baustraße angelegt. Abhängig von der Installation der notwendigen Netztechnik geht man bei T-Mobile davon aus, dass der Sendemast Ende dieses Jahres, spätestens im Januar, in Betrieb gehen könne. Ein in der Höhe vergleichbarer Mast steht bereits in Möllenbeck rund 300 Meter vom Kloster entfernt. Um den Standort in Rinteln hatte es langwierige Diskussionen gegeben, die Verwaltung hatte unter anderem vorgeschlagen, die Antennen auf dem Brückentorkomplex installierten zu lassen. Dagegen war vor allem die Bürgerinitiative gegen Sendemasten in bewohnten Gebieten Sturm gelaufen. Am Ende hatte sich die Mehrheit im Verwaltungsausschuss für den jetzigen Standort in Wesernähe entschieden. Schönheitsfehler hier: Der Mast ist in der Nähe des Steinangers und könnte künftige Investoren einer Wohnbebauung schrecken. Zu verhindern sei der Mast nicht, hatte die Verwaltung in allen Diskussionen betont - die Rechtssprechung sei in solchen Fällen ausgereizt.

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