weather-image
15°
Verhalten von Manuel Stahlhut charakterlos

Timo Nottebrock zeigt sich angefressen

Fußball (ku). In der vergangenen Woche meldete der FC Stadthagen Manuel Stahlhut als Neuzugang für die kommende Saison.

VfL-Trainer Timo Nottebrock (l.) ist vom Verhalten von Manuel St

Nach den Eskapaden des Bückeburger Stürmers, hatte Trainer Timo Nottebrock in den letzten Monate in gewohnt solidarisch fairer Art und Weise die Hand über seinen Spieler gehalten, Fragen nach seinem Abtauchen nach Außen sehr zurückhaltend kommentiert. Nun platzte ihm aber der Kragen. "Manuel hat sich dann am Freitag,nach dem es in der Zeitung stand, noch einmal kurz per Mail verabschiedet. Ein solch niveauloses Verhalten habe ich wirklich noch nie erlebt. Wir alle fühlen uns ganz gelinde gesagt ziemlich veräppelt!" Zumal sich Manuel Stahlhut noch vor kurzem ziemlich gewunden hatte. Nachdem er zunächst mit dem SV Nienstädt in Verbindung gebracht wurde, schickte er dem Bückeburger Coach wieder eine Mail, in der er versicherte, dass er noch gar nicht wisse, wohin er wechseln würde. Auch die Frage der Höhe der Ausbildungsentschädigung stand im Raum. Bekanntlich kann ein Spieler, wenn er ein halbes Jahr nicht zum Einsatz gekommen ist, ablösefrei den Verein verlassen, und dann gegebenenfalls die weggefallene Ablösesumme selber einfordern. Allerdings ist hier der zeitliche Rahmen sehr begrenzt gesteckt, Manuel Stahlhut hat im November zuletzt für den VfL gespielt. Timo Nottebrock zeigte sich richtig angefressen. "Da hat er uns lange Zeit mit fadenscheinigen Gründen hingehalten, seine Mannschaft in einer sehr schwierigen Zeit einfach im Stich gelassen. Ein Spieler mit Charakter würde dann wenigstens dem Verein zur Seite stehen und in der zweiten Mannschaft aushelfen. Aber es ist wohl immer wieder dasselbe Lied. Solange es Vereine gibt, die das Verhalten eines Spielers gegenüber seinem vorherigen Verein einfach ignorieren und ihn dann mit offenen Armen aufnehmen, wird sich nichts ändern. Beispiele für solche Aktionen gab es ja nicht gerade selten."

Weiterführende Artikel
    Anzeige
    Kommentare