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Teurer als geplant, günstiger als befürchtet: Halle Nord

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Autor:

Birte Hansen

Im April hieß die schlechte Nachricht: Der Bau der Halle Nord wird teurer. Statt von ursprünglich geplanten 4,9 Millionen Euro sprach Stadtbaurat Hermann Aden von 5,3 Millionen Euro. Zwei Monate später verkündete er: Es wird günstiger als im April verkündet, und zwar um 97 000 Euro. Jetzt liegt die Schlussrechnung vor, aus der hervorgeht, dass die Einsparungen höher ausgefallen sind als im Sommer angenommen. Die Gesamtkosten für die neue Sporthalle sind um rund 170 000 Euro niedriger und belaufen sich jetzt auf gut 5,1 Millionen Euro.

Als einen Grund nennt die Stadt, dass im Außenbereich andere Materialien und Gestaltungen gewählt wurden als zuvor geplant. Die Ausschreibungsergebnisse hauptsächlich bei den Gewerken Estrich, Fliesenarbeiten, Sportboden und Heizung-Lüftung-Sanitär seien unter der Kostenberechnung geblieben. Außerdem seien die Rechnungen der beteiligten Handwerksbetriebe („das machen wir immer so“) kritisch geprüft worden und „nicht jede Nachforderung akzeptiert“, heißt es aus dem Rathaus.

An einer Stelle wird es jedoch noch etwas teurer als einst vorgesehen: Im Technikraum soll für 5000 Euro eine Klimaanlage installiert werden. Dass diese Notwendigkeit erst jetzt erkannt wird, begründet die Stadt damit, dass man aus Kostengründen zunächst versucht habe, mit manueller Lüftung auszukommen. Dieses Vorgehen habe sich aber in der Praxis nicht bewährt. Nun soll nachgerüstet werden.

Der Neubau der Sporthalle hatte immer mal wieder für Schlagzeilen gesorgt –

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