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Arbeitskreis zieht Fazit des Sommerfestes / Grundkonzept erneut bewährt / Wenig Änderungsbedarf

Tagsüber eher mau, abends bombastisch

Bückeburg (jp). Eine weitestgehend positive Bilanz haben die Veranstalter zum Abschluss des Bückeburger Sommerfestes ziehen können. Zwar fiel der Besucherandrang tagsüber ein wenig verhaltener aus als noch vor zwei Jahren, doch an den Abenden machte das Sommerfest seinem Ruf als Publikumsmagnet erster Güte erneut alle Ehre. Das für das Sommerfest 2004 überarbeitete Grundkonzept habe sich zum zweiten Male bewährt, stellten Jürgen Hockemeier, Renate Barkhausen, Peter Kohlmeier, Albert Brüggemann und Matthias Brust fest. Änderungsbedarf für die Neuauflage im Jahr 2008 sehen die Organisatoren daher nur wenig.

Die Kinder fühlten sich auf dem Fest besonders wohl. Foto: jp

Dass sich die Zahl der Tagesbesucher gegenüber 2004 ein wenig abschwächte, führt das Team vor allem auf die bereits begonnen Sommerferien im benachbarten Nordrhein-Westfalen und die direkt bevorstehen Sommerferien in Niedersachsen zurück. Auch habe es das Wetter "diesmal ein bisschen zu gut" mit dem Sommerfest gemeint: "Mittags war es einfach zu heiß." Außerdem sei bei vielen Bückeburgern nach der Fülle von Veranstaltungen wie der Autoschau, dem Europafest, der Landpartie und vor allem dem vierwöchigen Ausnahmezustand durch die WM eine "gewisse Feiermüdigkeit" zu beobachten. "Unter diesen schwierigen Rahmenbedingungen habenwir uns mit dem Sommerfest noch sehr gut behauptet", so Peter Kohlmann. Richtig "bombastisch" sei das Sommerfest dagegen in den Abendstunden gelaufen, befand Hockemeier. Mehrere tausend Besucher bevölkerten die Plätze vor den beiden Bühnen. Mit der Auswahl der Bands sei den Gastronomen ein Glücksgriff gelungen. Ein dickes Lob gab es außerdem dafür, dass die Gastwirte trotz hoher Auslagen sehr moderate Preise genommen hätten. "Kein Vergleich mit dem Altstadtfest in Hannover" Fazit: "DieEigenregie der Wirte funktioniert." Genauso dankbar ist man aber auch den 20 Bückeburger Vereinen für ihre Beteiligung. Zwar sei die Zahl der Vereine bei früheren Sommerfesten schon wesentlich höher gewesen, doch in einer Zeit, in der ehrenamtliches Engagement lange nicht mehr so selbstverständlich sei wie früher, könne man mit dieser Resonanz mehr als zufrieden sein.Peter Kohlmann: "Jeder weiß, wie schwer es heutzutage ist, Leute dazu zu motivieren, hier drei Tage lang mitzumachen." In der Himmelsgasse, in der sich die Bückeburger Kirchen präsentierten, seien vor allem die Aktivitäten für Kinder und die Chorauftritte besonders gut angekommen. Matthias Brust: "Die Himmelsgasse hat sich als Familienprogramm etabliert." Zu einem großen Erfolg wurde auch der ökumenische Gottesdienst auf der Bühne vor der Stadtkirche. Kompliment von Renate Barkhausen an das Ordnungsamt der Stadt Bückeburg: "Toll, dass dafür der Durchgangsverkehr auf der Langen Straße gesperrt wurde." Von Albert Brüggemann gab es Lob für den Bauhof der Stadt für dessen Unterstützung bei den Aufbauarbeiten. Deutlich zu schwach fiel für Renate Barkhausen die Beteiligung beim Kinderfest aus. Denkbar sei, diesen Veranstaltungspunkt beim nächsten Sommerfest in die Nachmittagsstunden zu verlegen. Die magere Beteiligung beim Skate-Event gibt indes Jürgen Hockemeier Rätsel auf. Trotz immens gerührter Werbetrommel, häufiger Presseankündigungen und allerbester Wetterbedingungen gab es statt der erhofften Verdoppelung einen Abrutsch der Teilnehmerzahlen auf unter die Hälfte gegenüber 2005. Für den nächsten Skate-Event will sich Hockemeier daher Anregungen bei den alle zwei Wochen in Hannover stattfindenden Skate-by-Night-Events holen.

Pfadfinderlieder: In der "Himmelsgasse" präsentierten sich die K
  • Pfadfinderlieder: In der "Himmelsgasse" präsentierten sich die Kirchen und ihre Jugendgruppen. Foto: jp
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