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TuS Lindhorst beim SC Weende

Systeme müssen optimal laufen

Basketball (rh). Moralisch enorm aufgerüstet nach dem 81:76-Sieg über DJK Wolfsburg fährt der TuS Lindhorst am Samstag nach Göttingen. In Lindhorst ist man überzeugt, dass der sensationelle 92:68-Heimsieg über den SC Weende das beste Spiel einer Lindhorster Basketballmannschaft aller Zeiten war. An diesem Tage gelang dem TuS einfach alles. So ähnlich soll es auch am Samstag um 20.15 Uhr laufen, denn der SC Weende ist in eigenen Halle bislang nur vom Tabellenführer VfL Hameln bezwungen worden, ansonsten hatten alle Gegner dort keine Chance.

Auch in seinem ersten Oberligajahr geriet der TuS in der weitläufigen Halle mit dem Ambiente einer Fabrikhalle bös unter die Räder. Das soll es auf keinen Fall wieder geben. Der Sieg über Wolfsburg wird sicher Mut gemacht haben. Auf keinen Fall will man den direkten Vergleich abgeben. Bei allen fünf Siegen in der Oberliga war die Grundlage für die Lindhorster ein gelungener Start ins Spiel. Das erste Viertel stellte bislang immer die Weichen. Auch gegen Wolfsburg am Sonntag wurde mit einem 32:18 die Grundlage gelegt. Der TuS kann in Bestbesetzung auflaufen, auch mit Christian Brenneke, der nach dem Wolfsburg-Spiel muskuläre Probleme hatte und behandelt werden musste. Obwohl das Spiel gegen Wolfsburg gewonnen werden konnte, merkte man der Mannschaft doch in der zweiten Halbzeit eine gewisse Verkrampfung an, sicherlich eine Folge der "Klatsche" eine Woche zuvor beim TK Hannover. Dashatte einige Spieler doch arg verunsichert. Das muss in Weende vom Tisch sein - eine Siegchance hat der TuS nur, wenn er nach der langen Fahrt gut ins Spiel kommt und wenn die Systeme optimal laufen. Auf seine aggressive Verteidigungsarbeit kann sich die Mannschaft verlassen.

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