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SV Nienstädt erkämpft sich ein 1:1-Remis

Bezirksliga (jö). Der SV Nienstädt machte beim Tabellennachbar TuS Kleefeld ein ganz großes Spiel. "Das war meisterschaftswürdig. Mit dieser verschworenen Nienstädter Mannschaft ist oben zu rechnen", jubelte Teammanager Sven Schaper.

Die Laune war den Gästen trotzdem verdorben. Denn dass es nur zu einem 1:1-Unentschieden langte, ging allein auf das Konto des völlig überforderten Schiedsrichters, der Boyraz und Schütz unmotiviert vom Platz warf und die Platzherren mit einem Foulelfmeter beschenkte. Nienstädt zeigte im ersten Durchgang sein bestes Saisonspiel, begegnete dem Kleefelder Anfangsschwung mit diszipliniertem kollektiven Defensivverhalten. In der 21. Minute auch noch die Gästeführung: Torben Brandt mit schnellem Freistoß auf Daniel Drewes, schöne Flanke, Kopfball Attila Boyraz - 1:0. Nienstädt hatte durch Drewes (25.), Diaz-Garcia (33.) und Brandt (47.) weitere dicke Chancen. Nach der Pause schwang sich der Schiedsrichter zunehmend zum Hauptdarsteller auf. Erübersah in der 60. Minute nach einem klaren Foul an Pedro Diaz-Garcia einen Elfmeter, entschied aber in der 80. Minute zur Überraschung aller Beteiligten auf Strafstoß für Kleefeld, als sich ein Spieler bei Christian Schütz einhakte und theatralisch zu Boden ging. Dass Schütz auch noch mit Gelb-Rot bedacht wurde, brachte die Nienstädter Gemüter endgültig in Wallung. Attila Boyraz hatte schon zehn Minuten vorher die Ampelkarte gesehen. Mike Busch verwandelte den Elfmeter zum 1:1. In der zwölfminütigen Nachspielzeit trieb Torwart Björn Schütte die Kleefelder Stürmer mit sensationellen Reflexen zur Verzweiflung. SVN: Schütte, Busch, Schütz, Stepanek, Schünemann (80. Struckmeier), Boyraz, Christiansen, Brandt, Diaz-Garcia (90. Florian Mitschker), Humke, Drewes.

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