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Pastorin bleibt im Dorf - Förderkreis sammelt ausreichend Spenden

Susanne Link weiter in Wiedensahl

Wiedensahl (jed). Der "Förderkreis Kirche in Wiedensahl" hat sein großes Ziel erreicht: Das angestrebte Beitrags- und Spendenaufkommen von jährlich gut 12 000 Euro konnte realisiert werden. Die 5700 Euro, die zur Finanzierung der halben Pfarrstelle noch fehlen, steuern das Kloster Loccum und der Kirchenkreis Stolzenau bei.

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Damit, so Förderkreis-Sprecher Nathan Adam, bleiben ab 2009 sowohl die Kirche als auch Pastorin Susanne Link-Köhler weiterhin im Dorf. Die Arbeit in der Wiedensahler Kirchengemeinde kann somit ohne Einschränkungen im bisherigen Umfang fortgeführt werden. Angefangen hat alles im September des letzten Jahres mit einer Gemeindeversammlung im Gasthaus Ronnenberg, als rund 100 interessierte Bürgerinnen und Bürger von Abt Horst Hirschler und Superintendentin Ingrid Goldhahn-Müller über die Zukunft der evangelischen Kirchengemeinde Wiedensahl informiert wurden. Das Geld, so war schnell klar, würde angesichts allgemeiner Kostensteigerungen und sinkender Kirchensteuereinnahmen die entscheidende Rolle spielen. Man hätte, so war damals von Kirchenseite zu hören, im Grunde genommen nur zwei Möglichkeiten: Entweder eine viertel Pfarrstelle zum "Nulltarif" oder wie bisher eine halbe mit rund 17 000 Euro "Selbstbeteiligung". Die Wiedensahler haben sich bekanntlich für die zweite Alternative entschieden. Der Vorschlag, wie in anderen Kirchengemeinden einen Förderkreis zu gründen, wurde schnell in die Tat umgesetzt und nun haben Nathan Adam, Andreas Fiebig, Harald Koberg, Doris Bulmahn, Britta Ronnenberg und Gerhard Heumann bei unzähligen Hausbesuchen 109 Mitglieder gewinnen können, die die Arbeit der Kirche ab 2009 mit insgesamt jährlich 9830 Euro unterstützen wollen.

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