weather-image

Südlink-Trassengegner sind optimistisch

"Die Planer müssen neu anfangen": Die Bürgerinitiative "Keine Megamasten im Calenberger Land" freut sich über ein "Etappenziel" bei dem Versuch, oberirdische Südlink-Trassen rund um den Deister zu verhindern. Dass der Bundestag vor einigen Tagen der Erdverkabelung Vorrang eingeräumt habe, sei ein wichtiger Schritt - "auch wenn es noch einige, aber wenige, Ausnahmen von der Erdverkabelung gibt. Der Druck der Bürgerinitiativen und diverser Landkreise auf die Politik hat sich somit ausgezahlt", schreiben die Verantwortlichen in einem Rundbrief. Eine Trassenführung durch die Region sei "weiterhin ziemlich sicher" - möglich sei aber, dass der Südlink östlich von Hannover verlaufe und damit nicht durch das Calenberger Land. "Da es aber kaum gesundheitliche Risiken bei Erdkabeln gibt, muss die Trasse nicht mehr Wälder durchschneiden, da der Abstand von 400 Metern zu Wohnsiedlungen bei Erdkabeln, wie bei Freileitungen vorgeschrieben, nicht gilt", heißt es. "So können Erdkabel auch am Waldrand in der Nähe von Siedlungen verlegt werden." Mit neuen Infos rechnen die Organisatoren erst Ende 2016. "Dann wird es erneut in die heiße Phase gehen und wir werden genau nachschauen, warum die Trasse wo langgehen soll und ob es Ausnahmen von der Erdverkabelung gibt." Mehr: www.gegensuedlink.de

Weiterführende Artikel
    Anzeige
    Kommentare