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VTB: Vorläufiger Insolvenzverwalter eingesetzt

Stillhalteabkommen mit allen Sparten

Bückeburg (rc). Nach dem eindeutigen Votum der Mitgliederversammlung der VTB hat das Insolvenzgericht Nägel mit Köpfen gemacht. Es bestellte den bisher als Sachverständigen eingesetzten Mindener Rechtsanwalt Stephan Höltershinken zum vorläufigen Insolvenzverwalter. Er hat damit die Entscheidungsgewalt über alle Konten und führt die Verhandlungen mit den Gläubigern.

Stephan Höltershinken

Seitens des Vorstandes wurde diese Entscheidung als eine "grundlegendeÄnderung" der Situation der VTB bezeichnet: "Eine Fortführung des Vereins erscheint möglich." Mit allen Sparten, also auch den abwanderungswilligen Leichtathleten, konnte eine Vereinbarung getroffen werden, die nächsten vier bis acht Wochen abzuwarten, um zu sehen, ob die Rettung der VTB gelingt. Sozialwart Ulrich Mohr, der inzwischen die Pressearbeit übernommen hat: "Die Leichtathletik ist eine historische, identitätsstiftende Abteilung in der VT Bückeburg. Darum legen wir großen Wert auf einen Verbleib der Leichtathletik im Verein." Der Vorstand wies noch einmal darauf hin, dass der Sport- und Wettkampfbetrieb ohne Einschränkungen weitergeht. Auch dessen Finanzierung sei gesichert. Versicherungsschutz bestehe selbstverständlich, da die Verbandsabgaben bereits geleistet worden seien. Sollte die VTB trotz aller Anstrengungen und positiven Signale dennoch liquidiert werden müssen, sei eine geordnete Abwicklung, beziehungsweise Übertragung zu anderen Vereinen durch den vorläufigen Insolvenzverwalter gewährleistet, so die Pressemitteilung. Wie berichtet, hatte die VTB am Freitag vor Pfingsten einen Insolvenzantrag gestellt,da der Verein zahlungsunfähig ist.

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