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Start frei für das härteste Rennen der Welt

Das abenteuerlichste und härteste Wettfahren der Welt heißt Rallye Dakar. In der Stadt Dakar kamen die Rennfahrer früher an. Das ist heute nicht mehr so. Aber das Rennen trägt immer noch den Namen der Hauptstadt von Senegal, einem Land in Westafrika. Früher fuhren die Rennfahrer von Frankreich quer durch Afrika bis in die Hauptstadt.

Auch über steile Dünen führt die Strecke der Rallye. Foto: dpa

Das abenteuerlichste und härteste Wettfahren der Welt heißt Rallye Dakar. In der Stadt Dakar kamen die Rennfahrer früher an. Das ist heute nicht mehr so. Aber das Rennen trägt immer noch den Namen der Hauptstadt von Senegal, einem Land in Westafrika. Früher fuhren die Rennfahrer von Frankreich quer durch Afrika bis in die Hauptstadt. Doch das ist mittlerweile viel zu gefährlich geworden. Die Strecke zog um, weil die Veranstalter fürchteten, dass jemand die Teilnehmer der Rallye angreifen oder überfallen könnte. Man sorgte sich um die Sicherheit der Fahrer. Nun führt die Strecke schon zum dritten Mal durch Südamerika. Am 1. Januar ging es los – durch Chile und Argentinien. Start und Ziel sind in Buenos Aires, der Hauptstadt Argentiniens. Mehr als 400 Teams haben sich angemeldet. Sie fahren etwa mit umgebauten Geländewagen oder mit Motorrädern. Fahrer und Maschinen müssen einiges aushalten. Denn das Rennen gilt als extrem schwierig. Regen und total vermatschte Straßen – da müssen Autos und Fahrer eben durch. Die Rallye-Piloten finden aber gerade so gefährliche Strecken klasse. Sie und ihre Beifahrer müssen sehr aufpassen und sich gegenseitig warnen, damit sie nicht aus der Kurve fliegen und keinen Unfall bauen. Zwei Wochen lang sind sie durch die Pampas, Wüsten und Berge Südamerikas unterwegs. Die Etappen sind lang - insgesamt fahren die Teilnehmer mehrere Tausend Kilometer. Sie müssen sich zum Beispiel über die Anden quälen. Das ist ein Gebirge in Südamerika. Und sie müssen in der Atacama-Wüste enorme Hitze ertragen. Wer gewinnt, steht nach der dreizehnten Etappe Mitte Januar fest. Das Rennen gilt als ein großes Abenteuer. Doch es ist umstritten. Denn die Rallye ist nicht nur Spaß: Immer wieder sind Fahrer und auch Zuschauer dabei ums Leben gekommen. cal

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