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Elf „Drums and Bugle Corps“ treffen bei den German Open im Weserberglandstadion aufeinander

Starriders verteidigen ihren Titel

Bad Münder/Hameln. Sie nennen sich Diamond Cadets, the Crescenters oder Starriders Bad Münder und haben vor allem drei Dinge: Puste, Kondition und musikalisches Talent. Zum 18. Mal trafen die besten „Drums and Bugle Corps“ bei den German Open in Hameln aufeinander. Trommeln, Blechbläser und Glockenspiele erfüllten die volle Tribüne des Weserberglandstadions mit Musik. Die Tänzer und Musiker zeigten bei Wind und Regen ihre Programme, um letzte Punkte für die Europameisterschaften zu sammeln. Die Starriders konnten in der Königsklasse dieser Veranstaltung, der Premier Class, ihren Titel erneut verteidigen.

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Autor:

Jobst Christian Höche und Mira Colic

„Dieses Wetter machte die Sache erst richtig spannend“, sagt Sandra Stephan von den Starriders. Die Instrumente seien dafür ausgelegt, auch bei Regen und Kälte gut zu funktionieren, erklärt die Expertin.

Bis in den Abend hinein wurden die elf Musik-Corps, die in drei Wertungsklassen antraten (Cadet-Class, Concert-Class, Premier-Class), von einer international besetzten Jury analysiert und bewertet. Am Ende machten wieder die Starriders das Rennen in der Premier Class. In der Cadet Class (der Nachwuchs) belegten die Münderaner den dritten Platz.

„Jetzt geht es in den heißen Endspurt der Drum Corps Saison 2015“, sagt Stephan. Das große Finale der besten Bands findet am 26. September in Kerkrade in den Niederlanden statt. Dort entscheidet sich, wer Europameister wird. Wer die Starriders am Wochenende verpasst hat, kann sich die Gruppe am Sonntag, 27. September, um 15 Uhr noch einmal auf dem Trainingsplatz in Bad Münder bei der traditionellen Abschlussshow ansehen. Dort wollen sie sich bei allen Unterstützern bedanken.

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