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Meinsen-Warberaner Maiklänge ohne Eintrübungen / Planer beweisen Geschick

Stammpublikum hält felsenfest zur Stange und genießt den Blasmusikreigen

Meinsen/Warber (bus). Die traditionell am 1. Mai organisierten Meinsen-Warberaner Maiklänge haben das außergewöhnlich seltene Aufeinandertreffen von Maifeiertag und Christi Himmelfahrt nahezu eintrübungslos erlebt. Trotz etlicher Konkurrenzveranstaltungen war auf dem Areal der Feuerwehr Meinsen-Warber-Achum bereits zum Auftakt um 10.30 Uhr kaum noch ein Sitzplatz zu ergattern. "Unser Strammpublikum hat felsenfest zur Stange gehalten", sagte der erkennbar zufrieden wirkende Mitorganisator Hans-Jürgen Jehle.

Auf dem Maiklänge-Areal sind bereits kurz nach dem Auftakt kaum

Und darüber hinaus habe er zahlreiche neue Gesichter bemerkt, teilte der Stabführer des örtlichen Spielmannszuges mit, der im Anschluss an einen gut besuchten Freiluftgottesdienst gemeinsam mit der Schalmeien-Kapelle Meinsen-Warber (Stabführung Alexander Köchling) das Publikum auf das sechsstündige Musikvergnügen einstimmte. Ihren Klänge-Einstand absolvierten das Independent Sound Orchestra (Christoph Lücking) und das Blasorchester der Feuerwehr Rinteln (Klaus Diebietz). Für den furiosen Schlussakkord zeichnete die Musikanten der Schaumburger Trachtenkapelle (Lars Bögel) verantwortlich, die einen rundum gelungenen Tag beschlossen. Die nunmehr 17. Auflage des durchaus anspruchsvollen Reigens stellte erneut das feine Geschick der Planer unter Beweis. Während Schalmeieinspieler und Zugmusiker überwiegend mit bodenständigen Kompositionen gefielen, sprachen die drei Gastkapellen - ohne dabei zu sehr aus dem Blasmusikrahmen zu fallen - die Liebhaber der etwas moderneren Gangart an. Wobei sich Mindener (Sound Orchestra) und Rintelner etwas mehr imBig-Band-Bereich, die schwung- und stimmungsvollen Schaumburger zumeist in - im besten Wortsinn - volkstümlichen Gefilden bewegten. Da außer im musikalischen auch im Verpflegungsprogramm keine Schwachstellen zu verzeichnen waren und Petrus von der Entsendung größerer meteorologischer Disharmonien Abstand genommen hatte, steht einer Aufnahme der Doppelfeiertag-Maiklänge in die Erfolgsabteilung der Veranstaltungsgeschichte nichts im Weg.

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