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Stadtmanager - in Hameln ohne Perspektive?

Hameln (kar). Was läuft schief in Hameln? Diese Fragen stellen sich viele, nachdem Stefan Schlichte gekündigt hat und nunmehr der dritte Stadtmanager in Folge innerhalb kurzer Zeit das Handtuch wirft. Wo die „sachlichen Gründe“ für das Scheitern des Stadtmanagers liegen könnten, hat Michael Kolzuniak, Vorsitzender des Stadtmarketing- und Verkehrsvereins, im Gespräch mit der Dewezet bereits dargelegt: Die Rahmenbedingungen für den Job des Stadtmanagers stimmen nicht. Rückendeckung erhält Kolzuniak nicht nur von seinem Vorstand, sondern auch von Mitgliedern und Sponsoren des Stadtmarketingvereins.

Die Kritik an den Rahmenbedingungen für den Posten eines Stadtmanagers wird lauter. So spricht Heinz-Walter Wiedbrauck, Vorstandsvorsitzender der Volksbank Hameln-Stadthagen, die zu den Hauptsponsoren dse Stadtmarketing zählt, von „strukturellen Fehlern“ im Konstrukt von Stadtmarketing und Hameln Marketing und Tourismus GmbH (HMT). Die Kompetenzen seien ungleich verteilt. Stadtsparkassen-Chef Alois Drube bemängelt, dass Hamelns Stadtmanagern keine Perspektiven geboten werden. Und Schlichtes Vorgänger Mario Schiefelbein, jetzt Stadtmanager in Gotha, berichtet, wie man in der Residenzstadt Kultur, Tourismus und Stadtmarketing erfolgreich unter einen Hut bringt.

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