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Stadt lässt sich Bassenbrink etwas kosten

Rodenberg (bab). Für mehr als eine halbe Million Euro wird Rodenberg den Bassenbrink sanieren. Der Straßenbau wird sich über den Jahreswechsel ziehen. Im April 2009 soll alles fertig sein. Die Verwaltung will auch prüfen, ob sich verkehrsberuhigende Maß nahmen dort umsetzen lassen.

"Die wichtigste Straße in Rodenberg wird endlich gemacht", sagte einer der Anlieger scherzhaft aber erleichtert, als der Wegeausschuss sich mit dem Thema befasste. Trotz Freude wird das Projekt für die Anlieger ebenso wie für die Stadt ein großer Brocken. Die Anlieger werden zwar nicht zur Kasse gebeten, da in Rodenberg keine Straßenausbaubeitragssatzung existiert, müssen aber eine lange Bauphase in Kauf nehmen. Die Stadt lässt sich den Ausbau des Bassenbrinks aber einiges kosten. Laut Stadtdirektor Uwe Heilmann sind 574 000 Euro veranschlagt. Allein die Entsorgung von 2000 Tonnen Altmaterial aus der Straßendecke koste wegen der umweltbelastenden Bestandteile 120 000 Euro. Die Verwaltung will die Entsorgung in den Leistungsumfang bei der Ausschreibung aufnehmen. Es wird in zwei Bauabschnitten gearbeitet. Im Mai/Juni soll begonnen werden. Das Teilstück von der Langen Straße bis zur Deisterstraße plant die Stadt, noch in diesem Jahr fertigzustellen.

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