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Staatsschutz-Razzia im ehemaligen Kino-Center – Maschinengewehr und Drogen gesucht

Razzia Kino

Hameln (ube). Starke zivile Polizeikräfte aus Hameln und Hannover sowie zehn Sprengstoff- und Rauschgiftspürhunde aus ganz Niedersachsen haben nach Informationen der Deister- und Weserzeitung am Donnerstag neun Stunden lang im ehemaligen Kino-Center und in einem Hinterhaus an der Hamelner Deisterstraße nach Schusswaffen und Rauschgift gesucht.

Die Aktion wird in diesen Minuten (18 Uhr) beendet. Die streng geheim gehaltene Operation wurde vom Staatsschutz geleitet. Sie hat allerdings nichts mit der rechten Terrorzelle NSU, dem jüngst in Lauenau verhafteten mutmaßlichen Unterstützer Holger G. und der Mordserie zu tun. Allerdings besteht der Verdacht, dass der Hausmeister (38) des leer stehenden Gebäudes, das bis 2009 dem mehrfach - unter anderem wegen Volksverhetzung und Körperverletzung - vorbestraften rechtsextremen Anwalt Jürgen Rieger gehörte, im Besitz eines tschechischen Maschinengewehrs (Kriegswaffe) und Rauschgift war. Der 38-jährige Hamelner ist Recherchen der Dewezet zufolge Anhänger der NPD. Zwei Männer waren am Morgen bei einem spektakulären Zugriff vorübergehend gefesselt und in Gewahrsam genommen worden. Weitere Details lesen Sie in der Freitagausgabe der Dewezet.

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  • Durchsuchung: Zivile Ermittler nehmen eine Garage unter die Lupe.
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  • Spürhund „Misha“ sucht im Audi nach Rauschgift.
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  • Polizisten mit schusssicheren Westen bringen diesen Mann zum Hinterhaus. Er hat das gestoppte Auto gefahren, in dem die „Zielperson“ saß. Nach Angaben der Ermittler liegt gegen den 50-Jährigen nichts vor. „Er war zur falschen Zeit am falschen Ort“, hieß es. Fotos: ube
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