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Kameraden leistenüber 7600 Stunden / Pokal geht an Christian Feldmann

Spendenrekord für Pötzens Feuerwehr

Pötzen (pj). Im Vorjahr hatte die Ortsfeuerwehr Pötzen noch rote Zahlen geschrieben, diesmal konnte Kassierer Helmut Kosok erfreut mitteilen, dass ein Plus von 212 Euro gemacht wurde. "Das haben wir mit Einsparungen und dank eines Spendenrekords von über 800 Euro geschafft", führte Kosok bei der Jahresversammlung aus.

Michael Jendrollik (v.l.) und Walter Reineke befördern Sarah Fri

Ortsbrandmeister Walter Reineke konnte 7609,5 Stunden ins Dienstbuch eintragen. Auf theoretische Ausbildung entfielen 371 Stunden und auf praktischeÜbungen 617 Stunden. 1150 Stunden kamen bei einem Brandeinsatz zusammen, zu dem die Ortswehr gerufen worden war. Im Sünteldorf gehören 143 Personen der Feuerwehr an. 44 Aktive zählt die Einsatzgruppe, darunter sind sechs Atemschutzgeräteträger. Um das Stadtsäckel nicht zu sehr zu belasten, sind die Pötzener Feuerwehrleute die meisten Kilometer mit dem Auto gefahren, das sie selber gekauft haben. Auch die Reparaturen würden der Stadt nicht in Rechnung gestellt, betonte Walter Reineke. DerÄrger mit den Nachbarn am Feuerwehrhaus, der seit Jahren schwelt, wirkt sich auf die Feuerwehrkapelle aus. Wie Rudi Meier, Sprecher der Kapelle, ausführte, "müssen die Aktivitäten eingeschränkt werden", so konnten im Vorjahr nur 481,5 Stunden geübt werden. Bereits seit 40 Jahren hält Helmut Nagel der Ortswehr die Treue. Dafür wurde er vom stellvertretenden Stadtbrandmeister Hans-Jürgen Hoffmann geehrt. Sarah Frings und Christian Feldmann konnten zur Feuerwehrfrau respektive zum Feuerwehrmann befördert werden. Christian Feldmann erhielt auch den Pokal als "Feuerwehrmann des Jahres". Nur der stellvertretende Ortsbrandmeister Michael Jendrollik brachte es 2006 auf ebenso viele Dienststunden.

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