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Kandidaten-Vorstellung in Meinsen-Warber / Lokalpolitisches Rennen

SPD-Quartett: "Nehmen es mit gut ausstaffierter CDU gerne auf"

Meinsen/Warber (bus). Der Ausbau der Meinser Straße, die Fortführung des Hochwasserschutzes und die Ausdehnung der Betreuungszeiten im Kindergarten und in der Grundschule sind die drei Programmpunkte, die auf dem Flyer der sozialdemokratischen Kandidaten für den Ortsrat Meinsen/Warber vordere Plätze einnehmen. Die Ziele sollen mit einem Quartett verfolgt werden, an dessen Spitze Gudrun Vauth, die kommissarische Vorsitzende des SPD-Ortsvereins Meinsen-Warber-Rusbend, steht. Friedhelm Winkelhake, Hartmut Rohlwing und Fred Levenhagen komplettieren das Vierer-Team.

Friedhelm Winkelhake (von links), Gudrun Vauth, Hartmut Rohlwing

Während der Kandidaten-Präsentation nannten die Sozialdemokraten die Verschönerung der Ortschaften sowie die Erhaltung und Förderung der dörflichen Gemeinschaft als weitere Arbeitsfelder. Gudrun Vauth (Meinsen, 41 Jahre, verheiratet, vier Kinder, Krankenkassenbetriebswirtin), Friedhelm Winkelhake (Warber, 53, verheiratet, zwei Kinder, Geschäftsführer), Hartmut Rohlwing (Meinsen, 46, verheiratet, zwei Kinder, Kfz-Servicetechniker) und Fred Levenhagen (Warber, 54, verheiratet, zwei Kinder, Verwaltungsfachangestellter) gehen am 10. September in ein lokalpolitisches Rennen, das recht interessante Züge aufweist. Analog der Zahlen der Kommunalwahl 2001 ließe sich eine auf den ersten Blick simple Rechnung aufmachen: In den jetzt zusammenwachsenden Ortschaften erreichte die CDU vor fünf Jahren insgesamt 1 200 Stimmen, die Sozialdemokraten wussten 629 Wahlberechtigte hinter sich - was einem unerschütterlich erscheinenden Verhältnis von beinahe 2:1 entspricht. Beim zweiten Hinsehen fällt indes auf, dass Vauth in Meinsen mit 151 Stimmen dem christdemokratischen "Zugpferd" Dieter Wilharm-Lohmann (165) recht dicht auf den Fersen war. Und von den 777 christdemokratischen Stimmen in der CDU-Hochburg Warber entfielen 77 auf Winkelhake, der nach einer politischen Neuorientierung bei der Abstimmung zum erstmals von beiden Ortschaften gemeinsam gebildeten Ortsrat im September auf der SPD-Seite antritt. Levenhagen hatte 2001 als "Einzelkämpfer" in Warber keinen leichten Stand. "Wir nehmen es mit der gut ausstaffierten CDU gerne auf",äußerte sich das Quartett zuversichtlich. Auf jeden Fall sehe man der Wahl positiv entgegen. "Unser klares Ziel ist es, mit allen vier Kandidaten in den gemeinsamen Ortsrat einzuziehen."

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