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Listen-Vorschläge für die Kommunalwahl im September abgestimmt

SPD-Ortsverein will Anka Knechtel und Bernd Insinger auf Platz eins

Bückeburg (rc). Der SPD-Ortsverein Bückeburg will mit den Spitzenkandidaten Anka Knechtel für die Liste I und mit Bernd Insinger auf der Liste II in die Kommunalwahl gehen. Einen entsprechenden einmütigen Beschluss fasste der SPD-Ortsverein Bückeburg auf einer Mitgliederversammlung am Donnerstagabend. Der Beschluss wird an den SPD-Stadtverband weitergeleitet, der zusammen mit den Vorschlägen aus den anderen Ortsvereinen zwei komplette Listenvorschläge erstellen muss. Über diese Vorschläge wird eine Mitgliederversammlung des Verbandes am 21. April abstimmen.

Wie die Ortsvereins-Vorsitzende Anka Knechtel aus der nichtöffentlichen Versammlung mitteilte, geht der Ortsverein mit der Forderung nach den beiden Spitzenplätzen in den Stadtverband. Es sei bisher "guter Brauch" gewesen, dass der Ortsverein beide Listen anführe. Allerdings habe sich der Wert des Spitzenplatzes mit der Einführung des hauptamtlichen Bürgermeisters verändert. Anders als bei vorherigen Wahlen, gibt es bei der Kommunalwahl dadurch keinen Bürgermeister-Kandidaten mehr. Mit Bernd Insinger mache die SPD aber den Wert des Fraktionschefs deutlich. Er sei aufgrund seiner politischen Arbeit auf den Spitzenplatz gesetzt worden. Hinter ihm platzierten die Genossen Albert Brüggemann aus der Kernstadt und Gerhard Heinrichsmeier aus Müsingen auf den Plätzen 2 und 3 der Liste I. Hinter Bernd Insinger platzierte der Ortsverein Renate Barkhausen und Dagmar Vogeler-Kreusel auf den Plätzen 2 und 3. Platz 4 erhielt Wolfhard Müller, Platz 5 der Nachwuchsmann Christian Miesner, Platz 6 Hans-Jürgen Brandt und Platz 7 Reinhard Meiffert. Um die Platzierung des SPD-Umweltexperten Müller auf 4 kam es nach Informationen unserer Zeitung zu heftigen Diskussionen. Er sei "Zugpferd" für seine Partei und müsse auch aufgrund der geholten Stimmenzahl bei der letzten Kommunalwahl zumindest hinter Renate Barkhausen auf Platz 3 platziert werden. Angesichts der Frauenquote, die die Partei nach ihren Statuten beim Aufstellen der Kandidaten zu befolgen hat, konnten sich die Müller-Befürworter allerdings nicht durchsetzen. Für den Kreistag schlägt der Ortsverein Grit Schmidt, Ewald Waltemathe, Wolfhard Müller, Dagmar Vogeler-Kreusel und Albert Brüggemann vor.

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