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Bartling: Partei steht geschlossen hinter dem Landrat / "Starke Stimme für Schaumburg" / Schöttelndreier: Sachliche Verantwortung für das Amt

SPD frohüber Bereitschaft Schöttelndreiers, erneut zu kandidieren

Landkreis (ssr). Die Schaumburger SPD ist nach den Worten ihres Vorsitzenden Heiner Bartling "froh darüber, dass Heinz-Gerhard Schöttelndreier erneut zur Landratswahl antritt". Im Unterbezirksvorstand habe es ein einstimmiges Votum für den amtierenden Landrat gegeben. "Die ganze Partei steht geschlossen hinter ihm", sagte Bartling gestern auf einer von Schöttelndreier einberufenen gemeinsamen Pressekonferenz.

Heinz-Gerhard Schöttelndreier

Bewusst habe er vor zehn Tagen zunächst persönlich seine Bereitschaft weiterzumachen bekundet, sagte Schöttelndreier einleitend: "Es handelt sich um eine Persönlichkeitswahl." Seine Motivation für den Wiederantritt schöpfe er aus der sachlichen Verantwortung für das Amt, Freude an dieser Aufgabe und Zuspruch aus der Bevölkerung. Dazu komme das Lebensgefühl einer starken Schaffenskraft. Die Partei habe bei seinen Überlegungen weniger eine Rolle gespielt, setzte er auf Nachfrage hinzu. Bartling betonte, durch eine Wahl Schöttelndreiers werde gewährleistet, "dass Schaumburg weiter mit einer starken Stimme spricht". Das sei besonders mit Blick auf allgemein zu erwartende Strukturanpassungen auch über Kreisgrenzen hinaus wichtig. Schöttelndreier genieße bei den Landesbehörden und in den Landkreisenringsum "hohe Anerkennung". Bartling weiter: "Dass die Bestandskraft Schaumburgs nicht in Frage gestellt wird, hat viel mit der Rolle Heinz-Gerhard Schöttelndreiers zu tun." Der SPD-Chef verwies auf die mehr als 40-jährige Tätigkeit Schöttelndreiers in der hiesigen Kreisverwaltung. "Äußerst fundierte Fachkompetenz sowie Kenntnisse nahezu aller Details, und das ergänzt durch Gestaltungswillen und politisches ,Feeling' - das ist geradezu eine Ideal-Konstellation, die man sich woanders vielerorts wünschen würde." Bartling fügte hinzu, von einer Kandidatur Schöttelndreiers erwarte er zusätzlich "einen kräftigen Schub" für die SPD bei der Kommunalwahl auch auf anderen Ebenen. Der Ansatz des Landrates, so oft wie möglich im Kreistag einen überparteilichen Konsens herbeizuführen, findet die Unterstützung Bartlings. "Die Grundlinien der Kreispolitik sind seit Jahrzehnten sozialdemokratisch", so der SPD-Vorsitzende. Als Beispiele dafür nannte er die Schul-, die Krankenhaus- und die Sozialpolitik. "Dass Schöttelndreier auf dieser Basis mit konzeptionellen Ansätzen überparteiliche Übereinstimmung sucht und andere Fraktionen mitnimmt, ist für mich überhaupt kein Problem - da ist am Ende nichts verwässert." Schöttelndreier ergänzte, er wolle durch Sacharbeit überzeugen. In Teamarbeit initiiere er in der Verwaltung konzeptionelle Lösungsvorschläge. "Damit gehen wir dann auf die Politik zu und versuchen, sie breit mitzunehmen." Um für den Landkreis erfolgreich zu sein, komme es auf Sacharbeit "und nicht auf das Setzen von Parteitrends" an, sagte er in Anspielung auf Äußerungen des CDU-Bewerbers Klaus-Dieter Drewes.

Heiner Bartling
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