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Diese Tipps sind kriminell gut

Spannende Bücher für ein festliches Weihnachten 2011

Das Wörtchen Leseratte soll an dieser Stelle gar nicht überstrapaziert werden. Auch vom Bücherwurm ist nicht die Rede. Denn erstens geht’s ohnehin um Tiere (siehe Punkt 3) und zweitens ist in keinem der vorgestellten Wälzer der Wurm drin. Was gerade angesagt ist:

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Jens Meyer

Autor

Jens Meyer Leiter Redaktion PR- und Sonderthemen zur Autorenseite

Die Weserbergland-Krimis aus dem Hause der CW Niemeyer Buchverlage gibt’s pünktlich zum Fest im Dutzend! „Ausweichmanöver“, „Licht im Mausoleum“, „Todesstreich“, „Wesertod“ und „Schattenwolf“ heißen sie, und sie (ent)führen den Leser ins heimische Weserbergland und Schaumburger Land. Mord und Totschlag vor der Haustür sozusagen. Wer jetzt noch sagt, dass sich im Weserbergland Fuchs und Hase eine gute Nacht wünschen, der ist gewaltig auf dem Holzweg. Diese fünf Bücher sorgen für schlaflose Nächte. Vier weitere Titel in der Reihe sind bereits erschienen. Verlagsleiter Carsten Holzendorff frohlockt: „Die Schreibstile und die Geschichten unserer Autoren sind sehr unterschiedlich – hier wird jeder Krimifan seinen persönlichen Favoriten finden.“ Und doch: Wer erst einen gelesen hat, will schließlich alle haben. Großartige Unterhaltung aus der Heimat! Und Nummer 10, 11 und 12 sind auch schon zu haben: „Abnorm“, „Mord auf dem Schützenfest“ und „Mörderischer Feldzug“… O, du spannende Weihnachszeit!

Noch mehr Krimis für ein spannendes Fest: Silbe für Silbe ein Lesegenuss ist „Flavia de Luce – Halunken, Tod und Teufel“ (Penhaligon-Verlag, 352 Seiten) um Alan Bradleys neues Werk, in der die elfjährige Flavia bereits ihren dritten Mordfall lösen muss. Eine Punktlandung in Sachen Spannung und Komik. Passend zum Fest gibt’s auch „Aschenputtel“, hier als Thriller (Limes-Verlag, 478 Seiten). Autorin Kristina Ohlsson lässt ein kleines Mädchen darin spurlos verschwinden – und alles, was folgt, ist ein Albtraum. Und noch ein Buch, das zum Fürchten gut geschrieben ist: „Outlaw“ von Lee Child und Wulf Bergner (Blanvalet-Verlag, 448 Seiten). Zwei gottverlassene Dörfer in Colorado. Meilenweites Niemandsland. Und ein einsamer Anhalter in der Prärie…

Für kuschelige Stunden: „Schöne Kaninchen“ (Landwirtschaftsverlag, 112 Seiten): Fürwahr, es ist noch nicht Ostern, aber es sind ja auch keine Hasen, die dieses verflixt hübsche Buch vorstellt, sondern Kaninchen. Jeremy Hopley hat sie fotografiert, ach was, nein, nicht bloß geknipst, sondern in Szene gesetzt wie Models mit Fell. Eines schöner als das andere. Blaue Wiener, Belgische Riesen und silberne Chinchillas – welch ein Spaß! Ein tolles Geschenk zum Fest. Schon der fünfte Band des LV-Verlages. Denn „Schöne Schafe“, „Schöne Kühe“, „Schöne Schweine“ und „Schöne Hühner“ wurden schon genauso hübsch verpackt. Tierisch toll umgesetzt.

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Für Aussteiger: „Auszeit am Baikalsee“ (Verlag Delius Klasing, 208 Seiten) ist ein reales Abenteuer von Werner Beck. Zusammen mit seiner Frau ist er ein waghalsiges Experiment angegangen und hat darüber ein Buch veröffentlicht. Kein Radio, kein Strom, dafür Bären, Wölfe und Eis, das nicht immer dem Gewicht standhält…

Für Rockmusikfreaks: „RED – mein Leben unzensiert: Sammy Hagar“ (Verlag Edel Germany, 302 Seiten) ist ein unerhört starkes Werk, so kraftvoll, wie die Musik, die Hagar mit weltbekannten Bands wie Montrose, Van Halen und Chickenfoot kreiert hat. Der 63-Jährige gibt Vollgas und nimmt kein Blatt vor den Mund. Eine herrlich verrockte, rotzfreche Biografie.

Das Buch „Schöne Kaninchen“ ist im Landwirtschafts-Verlag erschienen. Die Langohren machen schon Lust auf Ostern.

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