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Hamelner Reporter berichtet von der Balkan-Route

So leben die Flüchtlinge im Grenzgebiet

Protest an einem serbischen Grenzposten

Gezeltet haben der junge Reporter und die Hilfskräfte im Niemandsland zwischen dem serbischen Sid und dem kroatischen Tovarnik. Der 400 Meter lange Straßenabschnitt war vor wenigen Tagen wieder einmal ein Ort, an dem die Flüchtlinge darauf warten, auf der kroatischen Seite von Bussen abgeholt zu werden, schreibt Fisser. Detailliert beschreibt er die Situation, in der sich die Menschen befinden: Sie sind „zusammengepfercht und eingesperrt zwischen zwei Grenzen am Rande Europas. Familien, wenige Monate alte Babys, alte Menschen, junge Menschen, unterschiedliche Völker, verschiedene Religionen, alle zusammen konkurrieren sie um das wenige Essen und die Decken, die es gibt.“

Die Menschen werden dort allein gelassen, berichtet Henrik Fisser weiter, sie bekommen keine Informationen. Es gibt keinen kroatischen Behördenmitarbeiter mit Knopf im Ohr, den sie fragen könnten, nur die Polizeikette vor der Grenze. Normalerweise bleibt alles friedlich, doch manchmal kommt es zu Streit.

Reporter Henrik Fisser mit Mitarbeitern der Hilfsorganisation Humedica. Foto: Henrik Fisser
  • Reporter Henrik Fisser mit Mitarbeitern der Hilfsorganisation Humedica. Foto: Henrik Fisser
Die Menschen, die im Grenzgebiet gestrandet sind, haben oft nur eine Decke, um sich vor der Kälte zu schützen. Nur wenige schlafen im Zelt. Foto: Henrik Fisser
  • Die Menschen, die im Grenzgebiet gestrandet sind, haben oft nur eine Decke, um sich vor der Kälte zu schützen. Nur wenige schlafen im Zelt. Foto: Henrik Fisser
Ein Flüchtlings-Treck im serbischen Grenzgebiet. Bild: Henrik Fisser
  • Ein Flüchtlings-Treck im serbischen Grenzgebiet. Foto: Henrik Fisser
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