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Dank neuer Techniken seinen Schutzfilm bewahren

Sicher im Haus: So bleiben Einbrecher außen vor

Ganoven setzen bei Einbrüchen meist auf einfaches Werkzeug wie Zange, Schraubendreher oder Brechstange. Wer von unliebsamen Überraschungen verschont bleiben möchte, sollte deshalb die richtigen mechanischen und elektronischen Sicherheitstechniken nutzen.

So einfach soll es Einbrechern nicht ergehen.

So gehören einbruchhemmende Türen mit Schutzbeschlägen, Schließblechen und Sicherheitsschlössern sowie Fenster und Fenstertüren mit verschließbaren Griffen und Sicherheitsbeschlägen zur Grundausstattung der eigenen vier Wände. Eine Alarmanlage kann eine wichtige Ergänzung sein. Sie meldet den Einbruchsversuch lautlos einer rund um die Uhr besetzten Notruf- und Serviceleitstelle eines Sicherheitsunternehmens und schreckt zusätzlich vor Ort mit optischen und akustischen Signalen ab.

Stoßen Ganoven bei dem Versuch, einzudringen, auf Widerstand, lassen sie in der Regel bereits nach wenigen Minuten von ihrem Vorhaben ab und versuchen ihr „Glück“ anderswo. Bereits ein geschlossener Rollladen verringert zum Beispiel die Gefahr, dass sogenannte Fensterbohrer dem Fensterrahmen mit einfachem Werkzeug von außen zu Leibe rücken und so die Mechanik der Fensterverriegelung knacken – vor allem, wenn der motorisierte Rollladen mit hochfesten Verbindungen ausgestattet ist. Diese fixieren den Rollladenpanzer an der Antriebswelle. Der Behang hält dadurch einem Druck von über 100 Kilogramm stand, wenn man versucht, ihn hochzuschieben. Der Zugang zu den Fenstern ist abgeschnitten.

Trickdiebe versuchen häufig, sich direkt über die Haustür einzuschleichen und den Überrumpelungseffekt auszunutzen. Moderne Türkommunikationssysteme – optional mit Bildübertragung – machen es aber möglich, den Eingangsbereich sicher hinter verschlossener Tür zu überwachen. „Diese Anlagen ermöglichen auch das Sprechen über Freisprechstellen. So hat der Bewohner die Hände frei und kommt ganz ohne Hörer aus, besonders für ältere Menschen ist das hilfreich. Bei vielen Markenherstellern kann außerdem die Türkommunikation um eine Video-Türstation ergänzt und mit in die Telefonanlage integriert werden“, sagt Hartmut Zander von der Initiative Elektro+.

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