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Siegesmund-Truppe unterliegt Regionalligisten Lehrter SV 23:39

SG Hohnhorst-Haste wird demontiert Aus der Traum vom DHB-Pokal

Handball (hga). Der Traum vom Erreichen der Hauptrunde im Pokalwettbewerb des Deutschen Handballbundes ist ausgeträumt: In eigener Halle unterlag der Oberligist SG Hohnhorst-Haste dem Regionalligisten Lehrter SV 23:39 (11:20).

Nach 20 Minuten riss der Faden bei Benjamin Hillebrandt (M.) und

Es war ein Desaster schlimmster Art, der schonungslos zeigte, dass der SG-Kader auf einigen Positionen kaum Mittelmaß erreicht. Ohne Daniel Hilbig fehlte jegliche Führung, dazu fehlte mit Marc Wengler ein etatmäßiger Rückraumspieler. Lediglich die beiden Torhüter Andre Rudolph und Jan Bruns erreichten Normalform. Der SG-Rückraum in Gestalt von Christian Höflich und Abdelaziz Boutaba glänzte mit so noch nicht gesehenen Fehlern und völlig sinnlos geworfenen Bällen. Die Chancenverwertung war "grottenschlecht", insgesamt war es ein mannschaftlicher Offenbarungseid. Höflich und Boutaba waren völlig überfordert, ihren Ausfall vermochten Martin Engel, Björn Güth oder auch Oliver Gümmer nicht zu kompensieren. "Ich habe zum Schluss Martin Engel rausgenommen, damit er sich nicht noch verletzt", sagte SG-Coach Marc Siegesmund. "Ich habe extra die Leute drauf gelassen, bei denen ich das Gefühl habe, dass sie es mal nötig haben, selber zu sehen wo der Barthel den Most holt. Und man hat sehr deutlich gesehen, dass es da zu nichts reicht", ging Siegesmund hart mit den Spielern ins Gericht. Zumindest der Auftakt war nach Maß, die SG führte 6:5 (10.) und lieferte vor allem in der Abwehr eine gute Leistung ab. Bis zum 7:7 (15.) lief es noch, dann riss der Konzentrationsfaden bei der SG völlig. Über 9:12 (20.) ging es schnell zum hohen 11:20-Pausenrückstand. Der Seitenwechsel brachte keine Besserung, Fehlerüber Fehler bei der SG Hohnhorst-Haste, die von den Gästen dankend genutzt wurden. Beim 16:28 (43.) zeigte sich, dass die SG chancenlos war. Völlig sinn- und planlose Würfe aus dem Rückraum, verbunden mit haarsträubenden Fehlern ließen die Fans aufstöhnen. Beim 19:33 (50.) war die Partie längst gelaufen, in den letzten zehn Spielminuten wurde die SG demontiert. SG: Güth 5, Höflich 5, Hillebrandt 4, Peters 3, Daseking 2, Gümmer 2, Engel 1, Boutaba 1.

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