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Kolpingsfamilie Hameln ehrt zahlreiche langjährige Mitglieder

Seit 40 Jahren mit Frauen

HAMELN. Die Jahreshauptversammlung der Kolpingsfamilie Hameln war mit zwei Dritteln der Gesamtmitgliederzahl gut besucht.

V. li.: Hildegard Hartwig, Hubert Hentrich, Maria Kattner, Christoph Burkert, Werner Simm, Stephan Uchtmann, Hildegard Galgan, Paul Himler, Helena Höxter, Karl-Heinz Menkel, Rudolf Schmidt. FOTO: Heinrich Pach/PR

Im Jahresbericht der Schriftführerin Helena Höxter wurde das abwechslungsreiche Programm in Erinnerung gebracht. Im Gedenkjahr zur Reformation hatte im März ein Bibelgespräch mit Pastorin Christiane Brendel, Pastorin Sophia Sander und mit Pastoralreferent Hans-Georg Spangenberger auf Einladung der Kolpingsfamilie stattgefunden.

Im Juni 2017 wurden in einer Feierstunde langjährige Mitglieder geehrt. Seit 60 Jahren im Kolpingwerk oder der Kolpingsfamilie sind Hubert Hentrich und Rudolf Schmidt, 50 Jahre dabei ist Helmut Kloske, 40 Jahre Manfred Kassubek, 25 Jahre Hans-Joachim Linde, Gabriele Seitz, Christoph Thiel und Annette Völker.

Frauen wurden erst seit 1977 in die Kolpingsfamilie aufgenommen, für 40 Jahre Mitgliedschaft wurde folgenden Kolpingschwestern gedankt: Christa Funke, Maria Funke, Hildegard Galgan, Gertrude Hansen, Hildegard Hartwig, Maria Hentrich, Rita Himler, Helena Höxter, Annelies Jungnitz, Martha Kitsche, Ursula Olbrich, Therese Rösler, Elisabeth Schwitalla, Margarethe Stelzer, Maria Thiel und Lucia Zawilla.

Dr. Gesa Snell informierte über die Projekt-Idee: „2030 – Hameln – eine Stadt mit Zukunft.“ Michael Vietz, MdB, CDU, berichtete aus dem Bundestag und Carola Redeker, Rechtsanwältin und Notarin, über Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht. Bernd Himler lud die Kolpingsfamilie ins FiZ ein und stellte dort das Projekt der Familien-Förderung der Stadt Hameln vor. Im November war der Hospiz-Verein Hameln, vertreten durch Marlene Ulbrich, Andreas Hentrich und Birgit Steinhoff, zu Gast.

Das soziale Engagement der Kolpingsfamilie bezog sich auf Hilfe beim Obdachlosen-Frühstück, Sammeln von Briefmarken, Anbieten von Kaffee aus der einen Welt, Mitarbeit im Sozialdienst katholischer Frauen, Spenden für Projekte im internationalen Kolpingswerk, sowie Spenden von den Kolpingbrüdern für AkKi (Aktion Kinderhilfe e.V.) und der Kolpingschwestern für die Hamelner Tafel und ehrenamtliche Hilfe in verschiedenen Seniorenheimen der Stadt Hameln.

Die Frauengruppe der Kolpingsfamilie trifft sich jeden Montagabend zur Gymnastik und jeden 2. Dienstag im Monat zum Frühstück. Die Kolpingbrüder kommen jeden 1. Montag im Monat zum Frühstück zusammen. Kegeln, Spielenachmittage und Diskussionsabende stehen auch auf dem Programm.

2017 brachte für die Kolpingsfamilie eine strukturelle Veränderung: Der pastorale Begleiter Stefan Keil wechselte von Hameln nach Celle und Dechant Joachim Wingert ging in den Ruhestand. Die Nachfolge hat nun ein Pfarrteam übernommen, bestehend aus Pfarrer Stephan Uchtmann, Kaplan Fabian Boungard, Pater Jojo Thomas, Monika Feld, und Matthias Risau-Klöpper.

Der Vorsitzende Paul Himler ist jetzt Vizevorsitzender, Werner Simm ist zum Vorsitzenden gewählt worden. Schriftführerin ist Helena Höxter, Kassenwartin ist Maria Kattner, Sprecherin der Frauengruppe ist Hildegard Hartwig, Beisitzer sind Hubert Hentrich und Karl-Heinz Menkel und der Präses ist Pfarrer Stephan Uchtmann.

In diesem Jahr wollen die Kolpingmitglieder den Kreuzweg in St. Vizelin kennenlernen und Pfarrer Uchtmann wird über Ruanda referieren. Auch ein Reisebericht über die Schwarzwaldfahrt ist geplant.PR

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