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Riesiger Andrang beim Schulfest in Rehren / Spiel, Spaß und Leckereien

Seilspringen für die Schulbücherei

Rehren (la). Im weiten Umkreis der Grundschule Auetal ist am Freitag kein Parkplatz mehr zu finden gewesen. Kinder, Eltern, Großeltern und Tanten und Onkels drängten sich auf dem Schulhof und in dem Schulgebäude. Bei strahlendem Sonnenschein feierten sie gemeinsam Schulfest.

Gleichschritt und das Gleichgewicht müssen die Jungen beim Somme

Mit viel Liebe zum Detail hatten die Lehrkräfte und zahlreiche Eltern das Fest vorbereitet. Das Torten- und Kuchenbuffet war mit unzähligen Leckereien gespickt, und in der Küche kamen die Helfer mit dem Kaffeekochen kaum nach, so groß war der Andrang. Die Kinder hatten eine Karte umgehängt bekommen und machten sich auf den Weg zu den verschiedenen Spielstationen. Denn nur wer alle Spiele absolviert und dafür einen Stempel bekommen hatte, konnte hinterher einen Preis gewinnen. Der Ehrgeiz der Kinder war groß. Egal ob beim Sackhüpfen, Rollerfahren, beim Schubkarrenrennen oder Dosenwerfen, sie gaben immer ihr Bestes. Natürlich hatten sie auch eine Menge Spaß. Zum Beispiel beim Sommerskilaufen, wo es galt, mit vier Läufern den Gleichschritt und das Gleichgewicht zu halten. Meist plumpsten die Kinder schon nach wenigen Schritten auf den Boden - natürlich unter schallendem Gelächter. "Ist dein Körper fit, dann spielt der Kopf auch mit!" lautete das Motto des diesjährigen Schulfestes, und so hatten alle Klassen eine sportliche Spielstation vorbereitet. Ihre Fitness konnten die Kinder besonders beim Sponsoren-Seilspringen unter Beweis stellen. Unter dem Motto "Springen für Bücher" fand das Seilspringen statt. Jedes Kind hatte sich zuvor einen Sponsor - meist die Eltern oder Großeltern - gesucht, die für jeden Seilsprung, den ihr Kind innerhalb einer Minute schaffte, einen Betrag zahlten. Fünf oder zehn Cent, manchmal auch 20 Cent, zahlten die Sponsoren pro Hüpfer über das Seil und sie staunten häufig, wie tief sie in die Tasche greifen mussten. Die achtjährige Francesca-Marie Bühne schaffte zum Beispiel 61 Sprünge in einer Minute. Das waren dann 6, 10 Euro, die sie für die neue Schulbücherei erhüpfte. Andere schafften mehr und einige auch viel weniger. Beifall bekamen alle und natürlich wurden sie auch kräftig angefeuert. Das Ergebnis der Aktion steht noch nicht fest. Da müssen die Organisatoren noch rechnen und kassieren. Sicher ist aber, dass es sich für die Kinder gelohnt hat.

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