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Konfa-Patinnen im Handwerkereinsatz: Raum der Meerbecker Jugend erstrahlt in neuem Glanz

Sechs kreative Köpfe gestalten Jugendkeller

Meerbeck (kil). Während die Umbaumaßnahmen am Meerbecker Gemeindehaus auf Hochtouren laufen, haben sich die Jugendlichen der Kirchengemeinde gedacht: „Unser Jugendkeller soll schöner werden“. Sie haben das Projekt kurzerhand selbst in die Hand genommen.

Kreative und fleißige Hände kümmern sich um den Jugendraum der K

Gemeinsam und mit viel Eigeninitiative haben sich die Jugendlichen Saskia, Svenja, Lea, Luise, Franziska und Mora an die Arbeit gemacht, gestrichen, gebastelt und geräumt. „Wir wollten, dass der Raum gemütlicher und moderner wird“, sagte Franziska. Den Wunsch einer Raumveränderung hatten die Jugendlichen nach eigenen Angaben schon seit zwei Jahren im Kopf , „jetzt war die Motivation da“, erzählten sie.

Die sechs Mädchen im Alter von 14 bis 16 Jahren engagieren sich seit Kurzem als sogenannte Konfa-Patinnen in der Kirchengemeinde Meerbeck. Das heißt, sie sind an der Gestaltung des Konfirmandenunterrichts beteiligt, leiten Gruppenarbeiten und vieles mehr. Im Jugendkeller treffen sie sich alle drei Wochen mit Pastorin Antje Stoffels-Gröhl, um zusammen die bevorstehende Arbeit zu besprechen und zu planen.

Einen richtigen Jugendkreis, der sich regelmäßig trifft, gibt es in Meerbeck nicht. „Die Jugendarbeit besteht hier aus der Konfirmandenarbeit“, erklärte Stoffels-Gröhl. Dass es in Zukunft einmal einen offenen Jugendtreff in der Gemeinde geben wird, schließen die Jugendlichen aber nicht aus. Der Anfang ist mit der Umgestaltung des Kellers jedenfalls getan.

Angefangen haben die Mädchen mit kreativen Entwürfen. Zusammen brachten sie ihre Ideen zu Papier und waren sich dabei schnell einig. Als Nächstes stand Einkaufen auf dem Programm. Kleine Tische, Stellwände, Spiegel, Boxen und Lichterketten fanden ihren Weg in den Einkaufswagen der Mädchen.

In den Herbstferien starteten sie dann mit der eigentlichen Verschönerung des Jugendkellers durch, strichen Regale und Bänke und verpassten den Wänden ein frisches Aussehen durch farbige Streifen in Lila und Grün. „Das war eine ziemliche Kleckerei“, erzählten sie. Das habe bei den professionellen Malern, die zur gleichen Zeit im Gemeindesaal mit Streicharbeiten beschäftigt waren, ganz anders ausgesehen, scherzten die Konfa-Patinnen. Als den jungen Hobbyhandwerkern das Klebeband ausging, haben die Maler dann sogleich ausgeholfen, berichteten die Jugendlichen.

Außerdem ist das Sextett bei der Erschaffung eines Logos für die evangelische Jugend kreativ geworden, das in Form einer Lampe über der Arbeitsecke leuchtet.

Mit dem Ergebnis sind die Mädchen vollkommen zufrieden, sagten sie. Die Mühen und Anstrengungen haben sich offensichtlich gelohnt.

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