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Schulvorstand stimmt für Schließung

Lindhorst/Beckedorf (gus). Der Schulvorstand der Grundschule Lindhorst mit Außenstelle Beckedorf hat mit 7:1-Stimmen dafür gestimmt, den Beckedorfer Standort zu schließen. Das hat Samtgemeindebürgermeister Gerd Busche dem Rat mitgeteilt. Politische Signale der Samtgemeinderats-Fraktionen von CDU und SPD, die auf einen baldigen Vollzug dieser Empfehlung deuten, gab es allerdings nicht.

Die Abstimmung des Gremiums war die Reaktion auf eine Anfrage des Grünen-Ratsherrn Günter Kasulke. Dieser hatte sich nach Vorteilen der örtlichen Zusammenlegung und nach der Haltung des Schulvorstands dazu erkundigt. Sein Votum begründete das Gremium mit pädagogischen Argumenten. Die unterschiedlich großen Klassen (zwischen 25 und 28 im ersten Lindhorster Jahrgang gegenüber elf Erstklässlern in Beckedorf) verhinderten gleiche Lernbedingungen. Wegen der unterschiedlichen Anfangszeiten an beiden Standorten ergäben sich große Probleme beim Erstellen von Vertretungsplänen. Die Zusammenlegung in Lindhorst wäre laut Schulvorstand bei Zuhilfenahme eines Raumes der Haupt- und Realschule bereits zum nächsten Schuljahr möglich. Bürgermeister Busche teilte mit, dass sich mit der räumlichen Zusammenlegung gut 28 000 Euro Kosten einsparen ließen, räumte aber ein, dass es noch keine Idee gibt, was künftig mit einem leeren Schulgebäude anzufangen ist. Beckedorfs Bürgermeister, Rolf Bahlmann, habe erklärt, dass seine Gemeinde keine andere Verwendung für das Haus hat.

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