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Krankenhaus Bethel: 1. Symposium Orthopädie und Unfallchirurgie im Palais

Schulter-Blessuren für 120 Besucher im Mittelpunkt der Betrachungen

Alle Vorträge des Symposiums haben eine konstant hohe fachliche Qualität - da heißt es Ohren gespitzt. Fotos: mig Bückeburg (mig). Schon früh morgens war rund um das Palais kein Parkplatz mehr zu finden - 120 Besucher hatten den schönen Barockbau angesteuert, um am erstmalig ausgerichteten "Symposium Orthopädie und Unfallchirurgie" teilzunehmen. Über die geglückte Premiere freute sich einer ganz besonders: der neue Bethel-Chefarzt Dr. Stefan Bartsch.

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Als sich abzeichnete, dass die Auftakt-Veranstaltung ein Erfolg werden würde, entspannte sich die Miene des Initiators merklich: "Mit so vielen Leuten haben wir wirklich nicht gerechnet", meinte Dr. Stefan Bartsch zufrieden - zur Begrüßung durch den wissenschaftlichen Leiter mussten sogar noch einige Stühle hereingeschafft werden. Bartsch, der die Chefarztstelle erst seit dem letzten Jahr inne hat, berichtete zunächst von der "Eheanbahnung" zwischen ihm und dem Krankenhaus Bethel. "Als ich an der Klinik stand und gegenüber das Palais gesehen habe, wusste ich, das ist genau der richtige Ort für ein Symposium", erläuterte er dem Publikum. Diesem Urteil konnten sich die meisten Kollegen ohne weiteres anschließen - für die zahlreich erschienene Bückeburger Ärzteschaft gab es allerdings neben der "genialen Umgebung" (Bartsch) noch einen weiteren Grund zur Teilnahme. Manch einer war auch deshalb in den Vortragssaal gekommen, weil er den gelernten Unfallchirurgen und neuen Klinik-Chef einmal persönlich kennen lernen wollte. "Für Dr. Bartsch ist die Veranstaltung sicher eine gute Gelegenheit zur Vorstellung", bestätigte eine Bethel-Mitarbeiterin diese Vermutung. Nach der Chefarzt-Visite ging man schnell zum Fachlichenüber - in den Blick genommen wurde vor allem die Schulterchirurgie. Bartsch, anerkannter Spezialist auf diesem Gebiet, ließ es sich nicht nehmen, selbst zwei Vorträge zum Thema zu halten - er informierte die Besucher über "Schulterinstabilität" und "Frakturen des proximalen Humerus". "Kein anderes Gebiet hat in der Orthopädie und Unfallchirurgie in den letzten Jahren solch eine Karriere gemacht", schreibt er in einer Vorabinformation über sein Steckenpferd. Neben Bartsch und vielen Experten aus Hannover und Minden durfte mit Dr. Florian Barthübrigens ein weiterer Bückeburger ans Podium treten - er referierte über den "Schulterschmerz". Nach insgesamt sieben Vorträgen diskutierten die Mediziner dann gemeinsam über Fälle aus der Praxis. Im Anschluss zog der Organisator ein positives Fazit der Veranstaltung. Bartsch lobte vor allem das "hohe Niveau" und freute sich darüber, "das auch viele Nicht-Kliniker mit uns in einen fachlichen Austausch getreten sind". Das Symposium soll in Zukunft zu einer festen Einrichtung werden und sich als "Forum für die Region" etablieren. Der jährliche Meinungsaustausch stelle eine positive "Unterbrechung des Arbeits alltags" dar, machte Bartsch deutlich, "dadurch, dass auch Leute aus unserem Haus teilnehmen, wird zudem das Verständnis untereinander gefördert". 2008 werden die Mediziner voraussichtlich über "künstliche Gelenke" diskutieren.

Chefarzt Dr. Stefan Bartsch kann im Palais 120 heimische wie ang
  • Chefarzt Dr. Stefan Bartsch kann im Palais 120 heimische wie angereiste Kollegen willkommen heißen.
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