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Zwischen Mozart und Bach: Viel Applaus beim Preisträgerkonzert im Stadthäger Ratsgymnasium

Schüler feiern "Jugend musiziert"-Erfolge

Landkreis/Stadthagen (han). Acht Schaumburger Nachwuchsmusiker sind beim "Jugend musiziert"-Regionalwettbewerb für die Landkreise Diepholz, Nienburg und Schaumburg mit Preisen bedacht worden. Im Ratsgymnasium Stadthagen gaben die Preisträger eine Kostprobe ihres Könnens.

Die "Jugend-musiziert"-Preisträger freuen sich über Urkunden und

Den Anfang machten die Jüngsten. Die siebenjährige Violinistin Clara Requardt unterhielt das Publikum mit zwei beschwingten Tänzen von Edward H. Jones und einem Allegretto von Mozart. Für so viel Spielfreude und Musikalität gab es von der "Jugend musiziert"-Jury einen dritten Preis. Ebenfalls auf der Violineüberzeugte Sofia Buzalkovski mit Stücken von Natalija Baklanowa und Modest Mussorgsky sowie einem flotten Boogie von Edward H. Jones. Die Neunjährige spielt bereits seit vier Jahren Violine und wurde für ihre Darbietung mit einem dritten Preis bedacht. Als nächstes stand ein Duo auf dem Programm. Daniel Jennrich (11) und Lucia Requardt (10) brachten einen Walzer von Carl Maria von Weber und "Largo affettuoso" von Arcangelo Corelli zu Gehör. Der stimmungsvolle und gelungene Vortrag wurde von der Jury des Nachwuchswettbewerbes mit einem zweiten Preis für den Cellisten Jennrich und einem ersten Preis für die Pianistin Requardt honoriert. Antonia Reygers (10) bekommt seit eineinhalb Jahren Akkordeonunterricht und brachte einen Akkordeon-Klassiker zu Gehör: "Minka: Thema mit drei Variationen" von Lars Holm. Es folgte ein "Deutscher Tanz" von Ludwig van Beethoven. Als Dank für die bestens geratene Darbietung gab es vom Publikum im Ratsgymnasium viel Applaus und von der Jury des Wettbewerbs einen ersten Preis. Auch Steffen Siegmann (12) konnte auf dem Akkordeon einen ersten Preis erringen. Die Auswahl seiner Stücke passte gut in die Faschingszeit: "Die Clowns: Allegro" von Dmitri Kabalewski und "Clowns: Marsch& Der traurige Clown" von Heikki Valpola kamen einfühlsam und intensiv daher und offenbarten ein beträchtliches musikalisches Potential. Als Dritte im Bunde konnte auch Marlene Bradler einen ersten Preis für virtuoses Akkordeon-Spiel für sich verbuchen. Überaus souverän brachte die 15-Jährige eine zweistimmige Invention von Johann Sebastian Bach zu Gehör. Dass die Akkordeonistin bereits seit neun Jahren Unterricht erhält und über viel Spielpraxis verfügt, offenbarte das zweite Stück. Das anspruchsvolle "Kloster von Ferapont" von Vladimir Solotarjow wurde von Bradler glänzend gemeistert. Bradler bot die wehmütige Melodie im Mittelteil in schönstem G-Moll dar. Zu guter Letzt trumpfte der Geiger David Friedrich Tebbe (19) mit einem Satz aus einer Violinsonate von Erwin Schulhoff auf. Bei "Palpiti" von Niccolò Paganini bekam der Geigenvirtuose Verstärkung von seinem Vater Friedrich Tebbe am Klavier. Das perfekte Zusammenspiel und die hinreißende Musikalität löste beim Publikum Begeisterungsstürme aus. Mit viel Applaus bedankten sich die Zuhörer bei den acht Nachwuchsmusikern, die für ihre Leistungen Urkunden und Präsente überreicht bekamen.

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