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Schon wieder: Zehn Meter hohe Flammen am Basberg

Feuer

Hameln (ube). Die Serie der Brände am Basberg reißt nicht ab: Zum dritten Mal innerhalb von nur 14 Tagen ist am Riesackweg ein Gartenhaus in Flammen aufgegangen. Damit erhöht sich die Zahl der Brandlegungen, die seit dem 20. Oktober zwischen Riesackweg und Güterbahnhof begangen wurden, auf fünf. Die Polizei hält sich mit Mutmaßungen zurück, schließt Brandstiftung nicht aus. Es dürfte aber wohl keinen Zweifel mehr daran geben, dass in der Kolonie "Ulmenweg" ein Feuerteufel sein Unwesen treibt. Unklar ist derzeit noch, ob auch zwei weitere Brände auf das Konto des Serientäters gehen. Am Abend des 26. Oktober brannten um 21.32 Uhr vor einem Wohnhaus an der Friedrich-List-Straße (Nähe Basberg) mehrere Gelbe Säcke. Wenige Tage später, am späten Samstagabend (30. Oktober) um 23.16 Uhr, bedrohte am Hamelner Güterbahnhof ein unter einem Schleppdach gelegtes Feuer einen etwa 100 Meter langen Lagerhallenkomplex. Am Riesackweg waren es stets größere Gartenhäuser, die angezündet wurden. Am Mittwoch, 20. Oktober, begann die Serie. Ungewöhnlich: Dieses Feuer wurde am helllichten Tag (11.16 Uhr) entdeckt. Am darauf folgenden Mittwoch, 27. Oktober, schlug der Täter erst im Schutze der Dunkelheit (vor 18.57 Uhr) zu. Das letzte Feuer wurde am Montagabend um 18.49 Uhr gemeldet. Die Flammen seien bei Eintreffen des Löschzuges acht bis zehn Meter hoch gewesen, sagt Michael Wömpener, stellvertretender Wachabteilungsleiter. Dass die Ursachenermittler nach einem Serientäter fahnden, verrät die Frage, die der Zentrale Kriminaldienst den Dewezet-Lesern stellt – sie lautet: „Wer hat im Bereich der Kleingartenanlage ,Ulmenweg‘ verdächtige Beobachtungen gemacht oder sogar die Täter bei der Tatausführung gesehen?“ Hinweis-Telefon: 05151/933-222.

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