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Schon Dinos litten unter Zahnausfall

Paris. Schlechte Zähne haben einer Studie zufolge schon den Dinosauriern zu schaffen gemacht. Der Labidosaurus hamatus, ein rund 75 Zentimeter langer Allesfresser, habe vor rund 200 Millionen Jahren bereits ein festes Gebiss wie der Mensch gehabt, berichteten Wissenschaftler der Universität Toronto Mississauga in ihrer in „The Nature of Science“ veröffentlichten Studie. Zwar habe er damit – anders als mit den locker sitzenden und nachwachsenden Zähnen seiner Vorfahren – auch festere Nahrung kauen können. Aber schon damals griffen die gleichen Bakterien das Gebiss an, die heute Hunderttausenden Zahnärzten weltweit ein Auskommen sichern, wie die Wissenschaftler um Robert Reisz feststellten. Das „menschliche System“ mit Milchzähnen und zweiten Zähnen habe zwar einen „offensichtlichen Vorteil“, weil sich damit ganz verschiedenartige Nahrung beißen und kauen lasse, erklärten die Forscher. Es sei aber anfälliger für Entzündungen, wie sich bereits an einem „hervorragend erhaltenen Gebiss“ des Dinosauriers ablesen lasse.

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