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Shout out Louds kommen ins Musikzentrum

Schöner schreien mit diesen fünf Schweden

Hannover (are). Warum heißt eigentlich Indie-Rock Indie-Rock? Na logo: weil er in die Füße geht. Immer. Überall. Nicht umsonst hat die New Yorker Band mit ihrem Hit „Nobody Move, Nobody Get Hurt“ ein kleines Stück Tanzflächengeschichte geschrieben. Die sie demnächst auch in Hannover fortsetzen werden.

Auch wenn sie so schwungvoll gar nicht aussehen: Shout out Louds

Ebenso wie die Gruppe Shout Out Louds. Die schwedische Band um Sänger Adam Olenius hat in diesem Jahr ihr drittes Album veröffentlicht. „Work“ heißt es und liefert pop-rockige Perlen. Die – natürlich – auch in die Füße gehen. Erstmal aber in die Ohren. Die Karriere der Band ist schillernd: 2001 gründen die Studenten der Kunstakademie die Gruppe. Die von Sixties-Melodik und Eighties-Indiepop geprägten Musiker veröffentlichen zunächst einige Singles. Dann erscheint ihr Debütalbum „Howl Howl Gaff Gaff“, das bald schon mit den Arctic Monkeys verglichen und weltweit veröffentlicht wird. 2007 folgt mit „Our Ill Wills“ der zweite Streich – mit epischen Werken und Songs, die an The Cure erinnern. Für „Work“ nun ist vieles neu: neuer Produzent, neue Intention. Ein treibender Beat, eine prägnante Melodie und Adams nie zu zügelnder, euphorischer Gesang. Melancholie löst sich in Schwung auf.

Shout Out Louds gastieren mit dem ebenfalls schwedischen Gitarrentrio Dag för Dag am Dienstag, 26. Oktober, ab 20 Uhr im Musikzentrum Hannover. We are Scientists treten dort nur eine Woche später auf: am Dienstag, 2. November, ab 20.30 Uhr.

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