weather-image
15°
Neue Methoden bieten jedem Patienten individuelle Lösungen für ein strahlendes Lächeln

Schön am Zahn – dank Technik

Schönen Zähnen messen die meisten Menschen für ein gepflegtes Äußeres besondere Bedeutung zu. Gerade und weiß, lautet dabei das Idealbild. Dank moderner Zahnästhetik bieten sich Patienten mittlerweile immer bequemere Möglichkeiten, dieses Ziel zu erreichen. Ob fehlende Zähne, hartnäckige Verfärbungen oder ungleich große Abstände in Zahnreihen – neue und verbesserte Methoden bieten jedem Patienten eine individuelle Lösung, um den optischen Makel auszugleichen.

270_008_4074716_zaehne102_.jpg

„Neben Werkstoffen haben sich auch die Methoden verbessert. So erlangen Patienten häufig schon in einer einzigen Sitzung ein neues, strahlendes Lächeln. Längere Ausfallzeiten und eine starke Vorbehandlung der Zähne gehören meist ebenfalls der Vergangenheit an“, weiß Dr. Dr. Ralf Luckey, MSc, leitender Zahnarzt am Diagnostikzentrum für Implantologie und Gesichtsästhetik (DIG) der Implantatzahnklinik in Hannover (IKH).

Leichtere Fehlstellungen wie unregelmäßige Zahnzwischenräume oder abgebrochene Kanten lassen sich mittlerweile zahnschonend verblenden. Für herkömmliche Veneers werden Zähne beschliffen, wodurch wertvolle Zahnsubstanz verlorengeht. Eine Alternative bieten hier hauchdünne Haftschalen für die Zähne. Ihr großer Vorteil: Sie sitzen stabil auf den Zähnen, sind extrem bruchfest und langlebig. Die hauchdünnen, zwischen 0,3 und 0,5 mm starken Keramikschalen zeichnen sich durch ihre große Natürlichkeit aus und lassen sich nicht von echten Zähnen unterscheiden. Bei guter Pflege verhelfen diese kontaktlinsenartigen Veneers mehr als 20 Jahre lang zu einem makellosen Lächeln. Ein weiterer Vorteil stellt ihre unkomplizierte Anbringung dar. Sie erfolgt in einer einzigen Sitzung und verläuft völlig schmerzfrei. Da auch eine Nachbehandlung entfällt, erhalten Patienten schnell und einfach perfekte Zahnreihen ohne längere Sitzungen und Ausfallzeiten.

Einige Menschen besitzen von Natur aus eher gelbstichige Zähne, bei anderen führt Kaffee-, Tee- und Nikotingenuss zu hartnäckigen Verfärbungen. Wer seinem Lächeln neuen Glanz verleihen möchte, nutzt auch in Deutschland zunehmend ein professionelles Bleaching beim Zahnarzt. Hierdurch lassen sich Aufhellungen von ein bis zwei Farbstufen erzielen, in Einzelfällen auch mehr. Gängigste Methode: sogenanntes In-Office-Bleaching. Dabei trägt der Zahnarzt ein wasserstoffperoxidhaltiges Gel auf die Zähne auf. Je nach Grad der Zahnverfärbung und Konzentration des Gels wirkt es 15 bis 30 Minuten ein. Nach einer Behandlung lässt sich sofort ein Effekt erkennen – das Gebiss erscheint leuchtend weiß. Um einen dauerhaften Aufhellungserfolg zu erzielen, empfiehlt sich jedoch, die Zähne noch ein bis zwei weitere Male aufzuhellen. „Kronen und Füllungen verändern ihre Farbe allerdings nicht. Deshalb müssen sie gegebenenfalls im Anschluss an eine Aufhellung ausgetauscht werden“, sagt Dr. Luckey.

Implantate aus der Hochleistungskeramik Zirkonoxid zeichnen sich durch ihre sehr natürliche Zahnfarbe aus und genügen so höchsten ästhetischen Ansprüchen. Durch seinen durchgehend weißen Implantatkörper hält Zirkonoxid auch bei Rückbildung des Zahnfleisches um das Implantat allen optischen Anforderungen stand. Bei anderen Materialtypen besteht hier die Gefahr, dass Metall sichtbar wird. Darüber hinaus verfügt das „weiße Gold“ über weitere Vorteile wie extreme Stabilität, Bruchfestigkeit und Unempfindlichkeit gegenüber Temperaturschwankungen. Vollkeramikimplantate dieser neuen Generation bieten außerdem auch Metallallergikern die Möglichkeit, implantatgetragenen Zahnersatz in Anspruch zu nehmen. Denn Zirkonoxid zeichnet sich durch seine überaus gute Verträglichkeit aus und löst keinerlei Allergien aus.

Technik, die begeistert: Ein strahlendes Lächeln ist dank spezieller Methoden leicht hinzukriegen.

Weiterführende Artikel
    Anzeige
    Kommentare