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„Schinkenkruse wird’s nie für ’nen Euro geben“

Luhden/Bückeburg. Außer Spesen nichts gewesen: In Saal 3033 des Amtsgerichts Bückeburg hat sich der Versuch, das Landgasthaus „Schinkenkruse" in Luhden/Schermbeck samt Ländereien per Zwangsversteigerung unter den Hammer zu bringen, zerschlagen; es war bereits der dritte binnen neun Monaten, für das Objekt - Verkehrswert samt Acker- und Waldflächen 850 000 Euro - einen Käufer zu finden. Diesmal jedoch konnte der Zuschlag auch auf ein Gebot erteilt werden, das weniger als die Hälfte des Grundstückswertes beträgt. Bieter gab's zwar trotzdem keine, dafür aber aus dem Publikum eine Menge Insider-Kommentare zu Ruhm und Untergang der einstigen Nobeladresse ...

Kruse

Luhden/Bückeburg. Außer Spesen nichts gewesen: In Saal 3033 des Amtsgerichts Bückeburg hat sich der Versuch, das Landgasthaus „Schinkenkruse" in Luhden/Schermbeck samt Ländereien per Zwangsversteigerung unter den Hammer zu bringen, zerschlagen; es war bereits der dritte binnen neun Monaten, für das Objekt - Verkehrswert samt Acker- und Waldflächen 850 000 Euro - einen Käufer zu finden. Diesmal jedoch konnte der Zuschlag auch auf ein Gebot erteilt werden, das weniger als die Hälfte des Grundstückswertes beträgt. Bieter gab's zwar trotzdem keine, dafür aber aus dem Publikum eine Menge Insider-Kommentare zu Ruhm und Untergang der einstigen Nobeladresse ...
Als Rechtspflegerin Mandy Noll um 9.40 Uhr zur Abgabe von Geboten auffordert, sitzen im Saal: Eckhard Warschewski von der Sparkasse Schaumburg (Hauptgläubiger), Thomas Reichelt von der Samtgemeinde, die eine Forderung von 2282 Euro erfüllt sehen will, und fünf Zuhörer aus Eilsen. Drei von ihnen haben gemeinsam bereits die zwei vorangegangenen Termine verfolgt; von den beiden anderen wird nur einer als möglicher Interessent wahrgenommen - er hat ein Exposé auf den Knien.

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