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Brandt-Elf beim TSV Klein Berkel / Nur ein Sieg hilft weiter

Schicksalsspiel für SV Nienstädt

Bezirksliga (jö). Am Sonntag wirdüber das Schicksal des SV Nienstädt 09 entschieden. Wenn am Sonntag beim TSV Klein Berkel kein Sieg gelingt, dann ist der historische Absturz in die Kreisliga nicht mehr aufzuhalten. Im Fall einer Nienstädter Niederlage wäre das rettende Ufer hoffnungslose acht Punkte entfernt.

Tayfun Dizdar (l.) soll die Nienstädter Tore machen. Foto: ph

Spielertrainer Torben Brandt teilt diese dramatische Lagebeschreibung: "Wenn wir verlieren, bestehen tatsächlich kaum noch Aussichten". Das 100-jährige Vereinsjubiläum feiert der SV Nienstädt 09 dann in der Kreisliga, in der man noch nie spielte. Die Mannschaft von Torben Brandt haderte bei seinen zwei Unentschieden in den letzten Spielen mit den Schiedsrichtern. Gegen Degersen gab der Unparteiische zwei Tore nicht, die aus Sicht des direkt beteiligten Torben Brandt beide regelkonform entstanden. Gegen Springe fiel aus Nienstädter Sicht der Ausgleichstreffer des Gegners aus Abseitsposition. "Das Glück ist zurzeit wahrlich nicht auf unserer Seite", findet Torben Brandt. Das gilt auch für die Chancenverwertung seiner Mannschaft. Der SV Nienstädt ist beim Abschluss nicht entschlossen genug. In beiden Spielen wäre einSieg drin gewesen. Dass Klein Berkel zudem in der Wocheüberraschend deutlich mit 3:0 gewann, verschärfte die Lage des heimischen Traditionsklubs in entscheidender Weise. Ärgerlich für Nienstädt, denn Bad Pyrmont trat in Klein Berkel mit einer B-Elf an, in der fünf Jugendspieler spielten. Beim Schicksalsspiel in Klein Berkel tritt der Tabellenvierzehnte in Bestbesetzung an. Torben Brandt kann auf das vollständige Personalangebot zurückgreifen.

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