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Heinz Müller und Margot Knisch regieren jetzt die Scheier Schützen

Scheier Schützenvolk gespannt - Geheimhaltung bis zum Schluss

Scheie (ly). Strengste Geheimhaltung: Erstmals istüber die Namen der neuen Scheier Schützenkönige stundenlang kein Wort nach außen gedrungen. Bis zur Proklamation am Abend wurde das Schützenvolk auf die Folter gespannt, ja sogar die Majestäten selbst.

Bescheid gewusst hatte nur die Schießaufsicht auf dem Stand in Evesen. Und die hielt dicht. Der neue Modus hatte zwar für Verzögerungen gesorgt, weil die Teilnehmer nach jedem Schuss raus mussten, ohne die Scheibe sehen zu dürfen. Doch der Spannung beim Kommersabend im Gemeinschaftshaus, wo die Ergebnisse bekannt gegeben wurden, tat dies gut. Dann war es endlich raus: Neuer König des Schützenvereins Scheie ist Heinz Müller, zugleich der Schatzmeister und kommissarischer Sportleiter, der die Würde nach 2001 jetzt zum zweiten Mal errungen hat. Mit 23 Ring hatte Müller bereits im ersten Durchgang alles klar gemacht. Damenkönigin Margot Knirsch (ebenfalls 23) musste dagegen in Runde zwei, wo sie als Stechschuss eine Zwölf schaffte. "Und zwar eine astreine Zwölf, fast genau mittig", so Karsten Eickhoff, der gemeinsam mit der stellvertretenden Vorsitzenden Ursula Ringhoff die Proklamation vornahm. Margot Knirsch warzuletzt 1991 Damenkönigin, unterm Strich ist sie es nunmehr zum fünften Mal geworden. Am Königsschießen hatten sich 30 der rund 110 Mitglieder beteiligt. Die weiteren Ergebnisse: 1. Ritter wurde Andre Kerkmann, 2. Ritter Helmut Strahler, 1. Dame Renate Hattendorf-Strahler, 2. Dame Anja Wagner. Jugendkönig ist Daniel Tänzer (1. Ritter Rene Kerkmann, 2. Ritter Jörn Peter), Schülerkönig Marvin Strahte (1. Ritter Frederic Meier, 2. Ritter Tim Rechenberg). Als Alterkönig grüßt Reinhard Peter, als Alterskönigin Renate Hattendorf-Strahler. Seniorenkönig ist Helmut Strahler, Seniorenkönigin Ursula Ringhoff. Der Helmut-Preul-Pokal ging an Gabriele Wilharm, der Dieter-Michler-Pokal an Margot Knirsch. Den Pokal der Könige errang Helmut Strahler, den Pokal derKöniginnen Renate Hattendorf-Strahler. Ob und wann in Scheie nach 2003 wieder ein Schützenfest gefeiert wird, ist noch unklar. Unter anderem aus Kostengründen blieb es in diesem Jahr erneut bei einem Kommers mit Grillabend am Gemeinschaftshaus.

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