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HSG kassiert eine deutliche 21:28-Niederlage / Coach Wittenberg maßlos enttäuscht

Schaumburg Nord versagt in Salzdetfurth

Handball (hga). Das Glück ist aufgebraucht: Die HSG Schaumburg Nord kassierte beim SV Eintracht Bad Salzdetfurth mit dem 21:28 (7:15) die zweite Saisonniederlage.

Allen Warnungen zum Trotz präsentierte sich die HSG wie schon in den vergangenen Wochen. Ohne die richtige Einstellung zum Spiel, am schlimmsten wog das erneute Versagen bei der mannschaftlichen Geschlossenheit. Ab dem 4:4 zeichnete sich ab, dass es diesmal nicht mit Glück zu reparieren war. Technische Fehler, Fehlwürfe und in der Abwehr schwere Fehler führten über ein 6:10 und 6:13 zum deutlichen 7:15-Pausenrückstand. Goran Krka war von der HSG nicht zu stoppen. Im zweiten Spielabschnitt erhielt Krka eine Kurzdeckung, die Gastgeber reagierten mit einer guten Mannschaftsleistung, andereübernahmen die Verantwortung - das krasse Gegenteil zur HSG. 13:20, 17:25, die HSG war ohne Chance. "Salzdetfurth konnte machen, was immer sie wollten, es hatüberall in unserer Abwehr gebrannt", erklärte Wittenberg, der unmittelbar nach dem Spiel starke Rückendeckung erfuhr. "Jeder, der dieses Spiel gesehen hat, weiß, dass der Trainer schuldlos ist", der 2. HSG-Vorsitzende Stefan Böttcher schob eventuellen Versuchen, das Versagen Wittenberg zu zuschreiben, einen Riegel vor. "Die Mannschaftsleistung, die unser Team schon oft gezeigt hat, war zu keinem Zeitpunkt zu sehen", ging eine deutliche Botschaft an die Mannschaft. HSG: Günzel 6, Kleine 5, Steege 3, Czerwinski 2, Lattwesen 2, Hecht 1, Asche 1, Gümmer 1.

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