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Mit einem 24:19-Erfolg bei HF Aerzen in die Weihnachtspause

Schaumburg Nord erfüllt die Pflichtaufgabe

Handball (hga). Die HSG Schaumburg Nord wird in der Frauen-WSL-Oberliga als Tabellenführer in die Weihnachtspause gehen. Beim Tabellenletzten HF Aerzen löste die HSG eine Pflichtaufgabe, gewann 24:19 (11:8). "Es war eine gute kämpferische Mannschaftsleistung", konstatierte Svenja Sievert-Gattner.

Ohne ihre verhinderte Trainerin Katrin Otte begann die HSG gegen das punktlose Schlusslicht nervös und hektisch. Der HSG-Rückraum mit Nina Bade und Sabine Thies wurde sofort kurzgedeckt, Jessica Dröscher hatte früh (18.) zwei Zeitstrafen auf dem Konto und wurde nur noch im Angriff eingesetzt. So dauerte es zehn Minuten, ehe die HSG richtig im Spiel war und nach dem 2:2 in Führung ging. "Wir haben uns am Riemen gerissen", befand Sievert-Gattner, die HSG erhöhte das Tempo und kam über 5:2 und 9:4 zur 11:8-Pausenführung. In Hälfte zwei erfreute sich nur noch Sabine Thies der besonderen Aufmerksamkeit einer Kurzdeckung. Dafür funktionierte im Angriff die Achse Dröscher/Bianca Reuter bestens. Reuter wurde immer wieder von Dröscher gut in Szene gesetzt, erzielte fünf Treffer. Über 15:9 und 18:11 zog die HSG davon, hatte Spiel und Gegner im Griff. Letztlich hätte der Sieg bei besserer Chancenverwertung höher sein können, wichtig war, dass die HSG sich keine gefährlichen Nachlässigkeiten gestattete und mit der geforderten Ernsthaftigkeit spielte. HSG: Bade 6, Thies 6, Reuter 5, Sievert-Gattner 4, Natzel 1, Merve Strahler 1, Wallukat 1.

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